172: "Bleib bei mir - Das vielleicht wichtigste Kommando im Hundetraining!?"
Shownotes
Was bedeutet echte Aufmerksamkeit zwischen Mensch und Hund? Warum scheitern so viele Hundehalter im Alltag nicht an „Sitz“ oder „Platz“, sondern daran, dass ihr Hund draußen plötzlich nur noch Augen für alles andere hat? Genau darum geht es in der neuen Folge des Podcasts „Der Welpentrainer“ mit Hundetrainer André Vogt und seiner Kollegin Eva Birkenholz.
Unter dem Titel „Bleib bei mir – das vielleicht wichtigste Kommando im Hundetraining!?“ sprechen die beiden darüber, warum dieses scheinbar einfache Signal weit mehr ist als nur ein Trainingskommando. Es geht um Orientierung, Vertrauen und die Fähigkeit, auch in aufregenden Situationen als Team zusammenzubleiben. Außerdem klären die beiden, warum das Signal für viele Hundehalter zum echten Gamechanger werden kann. Sie sprechen über typische Fehler im Training, über Missverständnisse zwischen Mensch und Hund – und darüber, warum gute Bindung nichts mit Lautstärke oder Strenge zu tun hat.
Ob Welpenbesitzer, ambitionierter Hundehalter oder langjähriger Hundemensch – diese Folge liefert spannende Einblicke in eines der wichtigsten Themen der Hundeerziehung. „Der Welpentrainer“ steht für modernes Hundetraining, ehrliche Gespräche und wertvolle Tipps für ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Die neue Folge macht deutlich: Wer gelernt hat, seinen Hund wirklich bei sich zu behalten, hat oft schon den größten Schritt im Training geschafft.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:25: Wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Deinem Weltentrainer Podcast.
00:00:30: Schön, dass du dabei bist!
00:00:32: Und auch schön, dass Du dabei bist Eva Bülkenholz.
00:00:36: Wie ist es dir denn heute so?
00:00:38: Ganz wunderbar.
00:00:39: Ja, ich find's ganz spannend wo wir heute aufnehmen weil wir nehmen das erste mal mit zu Hause aus und richtig gemütlich finde ich.
00:00:44: Aber es ist richtig kalt.
00:00:46: Es ist eigentlich nicht kalt hier.
00:00:47: Gar nicht!
00:00:48: Wir haben Sommer fast... Und die Heizung ist einfach aus.
00:00:51: Man muss hier jetzt mal... Ja,
00:00:52: aber die Temperatur, es gab einen Temperatursturz.
00:00:54: Du bist auch so temperatursch!
00:00:56: Hier sind Gefühle, das sind hier maximal acht, neun Grad.
00:00:59: Neee,
00:01:00: dann trink deinen Kaffee und er wird dir in der Schuhe
00:01:01: haben.
00:01:01: Ja, mach ich ja auch mal.
00:01:02: Ich halte wie ein Blatt.
00:01:02: So
00:01:03: kalt ist es
00:01:03: überhaupt nichts anderes übrig.
00:01:05: Ich rede mich jetzt warm, du machen was.
00:01:07: Worüber reden wir denn heute?
00:01:08: Geschwäßt
00:01:09: dich auch immer.
00:01:09: Wir reden heute über dass bei mir laufen oder bei dir oder bei euch.
00:01:15: Oder bei Fuß wird es auch oft genannt, damit ihr wisst worüber wir reden.
00:01:21: das geht darum dass dein Hund auf ein Signal hin bei dir bleibt.
00:01:26: Nicht an der Leine zieht nicht zum Hund läuft oder nicht da ausbricht und das ist ein Kommand oder ein Signal was wir ja schon ganz lange im Hundetraining natürlich den Leuten beibringen und immer wieder gemerkt haben, dass die wenigsten das am Ende im Alltag nutzen.
00:01:43: Und wir uns, wenn man die Frage geschätten, woran hat hier legen?
00:01:46: Genau, wo ein Handchen liegen.
00:01:47: Denn bei uns ist es ja wirklich eines der meist genutzten Signale im Alltag, kann man doch so sagen oder?
00:01:53: Das
00:01:54: ist eigentlich mein Lieblingskommando.
00:01:57: Wenn ich Kuba betrachte, ist es auch neben dem Rückruf das einzige, wo ich wirklich Wert drauf lege.
00:02:04: Ja,
00:02:05: das stimmt!
00:02:07: Rückruf und vielleicht noch ein Stopp auf Entfernung.
00:02:10: Das sind so die Dinge, wo ich sage das brauchste im Alltag damit es funktioniert.
00:02:14: Und du hast gerade eben schon die Leine angesprochen?
00:02:16: Das ist ja auch so'n Ding dass bei mir kann funktionieren egal ob eine leine dran ist oder nicht.
00:02:21: genau das heißt wir hätten theoretisch Die Leinführigkeit hier heute mit inklusive.
00:02:26: Genau Ganz, ganz spannendes Thema also und ich bin sehr gespannt ob unsere Zuhörerinnen und Zuhörer das auch schon aufgebaut haben oder sich was darunter vorstellen können.
00:02:36: Genau wenn sie es aufgebaut hat wie gut es funktioniert im Alltag.
00:02:39: und da reden wir ja immer von starker Ablenkung weil das ist ja das was wir am Ende alle wollen dass unser Hund auch bei starke Ablenkungen noch orientiert ist zu einem selbst und man selber die Entscheidung treffen kann weil das bringt natürlich richtig krasse Freiheit im Alltag.
00:02:56: Lass uns doch mal darüber sprechen, wie dieses Signal jetzt aussieht.
00:03:01: Also du musst dich eine Situation beschreiben bitte in der ein Hund bei mir läuft?
00:03:07: Wie sieht er aus Erzema?
00:03:10: Ich bin unterwegs auf einem schönen Feldweg und sehe von Weiten A da kommt ein Fahrradfahrer.
00:03:15: In dem Moment rufe ich meinen Hund zurück Und lotse ihn auf die Seite, also auf die reizentfernte Seite um dem Fahrradfahrer auch zu signalisieren.
00:03:25: Ich habe hier alles unter Kontrolle.
00:03:26: Stopp
00:03:26: kurz Unterbrechung!
00:03:28: Wie machst du das?
00:03:28: Wie lotst Du den auf die Reize?
00:03:31: Ich dachte wie wird es gleich aufbauen der Kleine dann sonst?
00:03:33: Da wollte ich ja erst mal in diese Situationen die du hören wolltest auch erzählen zwischen... wäre es ganz gut, wenn du mich jetzt nicht weiter unterbrichst.
00:03:41: Das heißt ich nutze meinen Hund dahin der parkt sich ein.
00:03:43: Ich muss dabei weder stehen bleiben noch sonst was großartig machen.
00:03:48: Der Hund ist da!
00:03:48: Ich geh weiter Fahrradfahrer ist vorbei und dann löse ich das Ganze auf Und mein Hund läuft wieder fröhlich ins Feld oder nicht aus dem Feld.
00:03:56: Das machen unter Umständen nicht gut, genau.
00:03:58: Aber er darf auf jeden Fall wieder freilaufen.
00:04:00: das heißt für mich sehr, sehr angenehm für mein Hund auch der muss nicht erst wieder angeleint werden oder ich muss nicht stehen bleiben und meinen Hund absetzen.
00:04:06: all das kann man natürlich auch machen überhaupt keine Frage ja.
00:04:10: aber jetzt im Alltag ist das einfach das angenehmste.
00:04:13: ne auch die Vorstellung dass du einfach keine Leine mehr brauchst manchmal muss man sie dranmachen Natürlich.
00:04:19: aber dass es eben auch ohne geht und der rund finde Ich sogar manchmal noch in größerer Kontrolle ist weil die leine kannst du unter Umständen fallen lassen oder da kann irgendwas mit sein.
00:04:29: Aber mit deiner unsichtbaren Leine, das heißt mit deiler guten Beziehung zu deinem Hund und der nötigen Akzeptanz funktioniert das ganz wunderbar!
00:04:40: Die wenigsten kommen aber dahin.
00:04:43: Und warum das so ist?
00:04:44: Wie man es anders macht wollen wir heute besprechen.
00:04:58: So jetzt haben wir mal eine Situation geklärt.
00:05:00: wie das genau aussieht und wie der Hund sich dabei verhält darüber reden wir auch noch.
00:05:05: Lass uns mal über diesen Aufbau sprechen, weil eins ist wichtig.
00:05:09: Wir unterscheiden ja sehr häufig im Hundetraining zwischen der Anlernenphase das die Phase wo der Hund versteht was du von ihm willst und zwar wirklich tief und genau.
00:05:20: Und da liegt auch oft schon das Problem.
00:05:23: Ja weil die Leute das irgendwie fünfmal machen oder einmal in der Woche dann bei uns auf dem Hundeplatz und sich dann wundern, dass es nicht funktioniert.
00:05:31: Weil sie direkt denken.
00:05:32: der Hund hat's ja jetzt schon gelernt ähnlich wie bei Sitzplatz und allen anderen Verhaltensweisen auch.
00:05:37: Und dementsprechend starten wir mal mit der Anlernenphase!
00:05:39: Wie fangen wir denn an Eva?
00:05:41: Also ist natürlich wichtig das Kleinschrittig zu machen und dass alles sauber aufeinander aufbaut.
00:05:47: Das erste was wir den Hunden gerne beibringt ist eine gewisse Grundposition also erstmal quasi die Stelle schön füttern oder anlocken hin, locken hinführen.
00:05:59: Da rein formen wo der Hund sein soll und das ist ja links und oder rechts neben uns.
00:06:06: Das wäre so.
00:06:06: das erste
00:06:07: heißt der Hund ist vor mir oder kommt zu mir und ich lotste ihn jetzt am Anfang auch gerne mit Futter.
00:06:13: überhaupt kein Problem.
00:06:14: Lot sich den jetzt quasi seitlich nämlich drehen einmal Mit einer schwungvollen Bewegung.
00:06:20: Wie
00:06:20: sieht die genau aus?
00:06:21: Wie muss man sich das
00:06:22: vorstellen?
00:06:22: Es ist ein Podcast, ihr vergesst.
00:06:24: Ja, aber ich erkläre es immer, dass ich so wie ein großes U nach hinten male.
00:06:30: Also abends zur Seite ausstrecken... Jetzt nehmen wir mal meinen Leg
00:06:34: ab.
00:06:34: Dann
00:06:35: gehe ich nach hinten, ziehe den Hund mit dem Leckerchen nach hinten und mache hinten eine Kurve und ziehe ihn dann den Arm eng ans Bein.
00:06:43: Und dann habe ich den Hund wieder da wo ich ihn haben möchte – mit Blickrichtung in meine Richtung.
00:06:48: Genau
00:06:49: das ist das Ziel bei dieser ganzen Geschichte!
00:06:50: Wir schauen die gleiche Richtung der Hunde jetzt neben mir.
00:06:52: Es befindet sich schon eine Herausforderung.
00:06:54: warum?
00:06:55: Weil die meisten Hunde gelernt haben, die Belohnungen gibt es immer vor den Menschen und deswegen muss man das auch erstmal in Ruhe aufbauen.
00:07:02: dann markern wir das Ganze.
00:07:04: Das heißt, ein Marker... Müsst ihr eigentlich drüber sprechen?
00:07:07: Was ist ein Markersprache?
00:07:09: Da könnte man auch noch mal übrigens eine eigene Podcast-Folge zunschenken.
00:07:11: Wenn ja auch so ein Ding ist schon... Ding ist was oft total unterschätzt wird.
00:07:16: Du musst ja deinem Hund taggenau zeigen, was er jetzt gerade gut gemacht hat!
00:07:19: So und jetzt belohne ich den da nicht einmal, nicht zweimal sondern dreimal.
00:07:23: Nein, das ist es egal.
00:07:24: Aber einfach die Position da in dem Moment verstärken, dass er sich da wohlfühlt und das Ganze gut findet.
00:07:31: Und dann geht's weiter!
00:07:33: Genau du hast jetzt gerade erwähnt, dass der Hund da sitzt?
00:07:37: Ist es zwingt notwendig, dass denn neben dir sitzt?
00:07:39: am Anfang?
00:07:40: Nein, es ist nicht.
00:07:42: also... Der Hund könnte auch stehen und es ist sowieso hinterher so, dass man ja gar nicht mehr stehen bleibt oder man macht das im Laufen.
00:07:49: Trotzdem ist es für die Klarheit auch für den Hund gut Und für einen selber übrigens auch stehen zu bleiben und so ein sehr, sehr klaren Anfang erst mal zu haben.
00:07:58: Der Hund lernt okay jetzt passiert dir was.
00:08:00: oder jetzt wird das gerade hier von mir gefordert?
00:08:03: Genau
00:08:03: dass es so ritualisiert ist.
00:08:05: ne Und dann könnte man auch während man noch steht, quasi schon den nächsten Step einläuten und das ist einen Seitenwechsel.
00:08:13: Denn der Hund soll ja lernen auf beiden Seiten gleichermaßen zu laufen.
00:08:17: Du hast es gerade eben schon gesagt in Begegnungssituationen ergibt es nämlich total Sinn, den Hund immer auf die reizentfernte Seite zu packen.
00:08:24: Ja ganz genau!
00:08:25: Das geht ganz einfach und macht Spaß.
00:08:28: Wobei, so ganz einfach ist es für viele gar nicht.
00:08:30: Ja das
00:08:30: stimmt!
00:08:30: Das stimmt.
00:08:31: aber jetzt können wir ja auch aufklären warum das so ist.
00:08:34: also der Hund sitzt jetzt links neben uns und wir wollen den auf die rechte Seite bekommen aber er muss hinter uns logischerweise die Seite wechseln.
00:08:42: Warum?
00:08:44: Weil wenn du im Laufen bist und wichst vor dir ist schwierig bedeutet Wir haben ja so ein Signal hat sich so hat sichso etabliert eingedingt oder man kann auch sagen Das ist ein doppeltes Klopfen auf den Oberschenkel.
00:09:02: Auf der jeweiligen Seite.
00:09:03: Wie hört sich das an?
00:09:05: Klopf, klopf!
00:09:08: Ich mach mal...
00:09:10: Jetzt wisst ihr Bescheid.
00:09:12: Der Hund weiß jetzt noch nicht was zu tun ist sondern ich will ihn da hinlotsen und jetzt versuchen die meisten Leute irgendwie den Hund auf der linken Seite so mit der linker Hand rüberzukriegen irgendwie so rüberzuziehen Und das funktioniert meistens nicht so gut, weil es viel einfacher ist wenn ich schwungvoll in dem Moment wo ich klopfe auf die... In unserem Beispiel jetzt die rechte Seite schaue und meine rechte Hand quasi nochmal benutze.
00:09:39: Und den rund ein zwei Mal zu zeigen was ich denn gerne möchte In dem Moment, wo er in die Position geht wird wieder gemarkert und belohnt.
00:09:46: Genau!
00:09:47: Du musst im Prinzip über deine... Also der Hund ist links in der Ausgangsposition und du willst ihn nach rechts haben?
00:09:52: Du muss im Prinzip Über deine rechte Schulter nach hinten schauen Und dahin gucken, wo der Hund langlaufen
00:09:58: soll.
00:09:58: Genau und die Überkörper auch dabei ein bisschen eindrehen?
00:10:00: Genau
00:10:01: dann checkt der Hund auch das da hinten irgendwas passiert weil die meisten gucken vorne und halten nur den Arm nach hinten und der Hund ist ja sehr darauf bedacht auch immer mal wieder Blickkontakt und Das Gesicht des Menschen im Blick zu haben Weil er da ganz viel draus deuten kann und dann kriegt er oft nicht mit dass man so Den Arm nach Hinten ausstreckt.
00:10:18: von daher auch immer dahin Gucken wo der hund Lang laufen soll.
00:10:22: nochmal zu diesen doppelten Klopfen.
00:10:24: Man kann es natürlich auch auf dem Wortsignal Also man kann es ob benennen mit links und rechts, hü und hot was auch immer.
00:10:29: Da muss man sich nicht unbedingt auf dieses Klopfen festlegen.
00:10:32: wir haben halt festgestellt das ist ganz gut funktionieren.
00:10:34: Ja man kann's auch kombinieren wenn man das gerne möchte.
00:10:36: Man kann doch nur einmal klopfen.
00:10:38: Man könnte aber auch drei oder sieben mal klopften.
00:10:42: Es am Ende ist es egal.
00:10:43: wichtig ist dass du dich damit wohlgen willst und da eine Klarheit drin ist.
00:10:47: also das heißt wenn ich dich frage ja was machst Du denn?
00:10:49: Was hast Du denn für ein Signal bei mir oder beim Seitenwechsel dann musst du das sofort sagen können.
00:10:54: Und auch da ist wieder so ein Schlüssel, wo ich dann oft merke bei den Leuten die benutzen mal das, mal dass.
00:11:00: Merkt uns irgendwie gar nicht.
00:11:01: Aber für einen Hund ist es unter Umständen nicht klar und das hat natürlich... Am Ende dann auch mit dem Ergebnis zu tun.
00:11:09: Wie gut oder wie nicht?
00:11:09: Gut, dass es dann wird.
00:11:10: Ähnlich wie beim Auflösesignal, ne?
00:11:12: Das ist ja ganz auch so das die Leute sagen Ja mal sag ich komm, dann sage ich okay, dann sag ich lauf, da mache ich nur eine Handbewegung und dann wird's einfach irgendwann unklar.
00:11:20: Und immer wenn etwas unkler isst kann es auch schnell unfair werden, wenn wir es dann irgendwann einfordern wollen und von daher... Machst du euch im Zweifel zwei ein Vokabel erhebt und lernt eure Vokabeln, damit euer Hund genau verstehen kann was ihr von ihm möchtet.
00:11:35: Ja und genießt jeden Schritt.
00:11:36: also gerade dieser erste Schritt das kann ich übrigens auch zu Hause in dem Wohnzimmer machen problemlos weil wir uns da ja noch nicht bewegen allerdings da bitte auf den Teppich bleiben oder eine rutschfesten Boden haben damit der Hund dann nicht irgendwie ausrutscht dass es unangenehm findet Und dann kann man das quasi hin und her machen, wir versuchen wirklich da deutlich zu sein.
00:11:57: Wir möchten, dass der Hund Spaß hat!
00:12:00: Warum wollen wir denn, dass er Spaß hat Eva?
00:12:02: Es ist insgesamt immer gut wenn man Spaß hat also wenn man Freude an den Dingen hat die man tut.
00:12:07: grundsätzlich soll das ganze aber natürlich positiv aufgebaut sein und der Hund soll nicht denken jetzt muss ich schon wieder irgendwas machen wo ich eigentlich gar keinen Bock drauf habe
00:12:14: Ganz genau.
00:12:15: Und das heißt, es wird ja alles mitgespeichert die Emotionen beim Training werden auch mit gespeichern und ich kenne wenn ich so einem Auto unterwegs bin oder spazieren gehe so viele Hunde wo das dann so versucht wird und wurde es durch den Hund ganz deutlich körperspartig ansähe dass ihr das gerade so kacke findet und wie eine Bestrafung ist, dass er jetzt beim Menschen laufen muss.
00:12:34: Ja genau!
00:12:34: Man muss sich ja vorstellen, dass es natürlich hinterher auf in Situationen eingesetzt wird, in denen der Hund eigentlich was anderes machen würde.
00:12:42: Also wir wollen es ja in Hundebegegnungen einsetzen im Begegnung mit Fahrerfahren und Spaziergängen usw.
00:12:48: Und dann wenn wir das machen, ist es schon so, dass wir dem Hund ein Stück seiner Freiheit, die er ja vorher hatte durch den Freilauf nehmen.
00:12:58: wegnehmen von Freiheit soll für ihn halt nicht unbedingt als Strafe rüberkommen, sondern sagen okay ja gut vielleicht wäre ich jetzt lieber beim anderen Hund aber das was ich hier mache ist trotzdem auch ok und macht mir Spaß und es gut für mich.
00:13:11: Genau.
00:13:11: nur dass es fair und auch nochmal hier möchte ich gerne sagen weil ich's einfach so oft im Alltag erlebe ja das dauert eine gewisse Zeit lang da muss ne Routine rein Und ich muss das immer wieder belohnen und Spaß haben.
00:13:25: Und auch immer wieder schauen, ist mein Hund trainingsbereit?
00:13:27: Also hat ja Bock gerade mit mir zur Arbeit.
00:13:29: in der Anlernenphase sind wir darauf angewiesen.
00:13:32: Das heißt, wir brauchen eine gewisse Motivation.
00:13:34: Und da kommen jetzt immer die Leute hier mit Futter.
00:13:36: kann meine das auch.
00:13:37: Ja wo ich dann aber sage hey Futter is völlig in Ordnung du kannst da wenn ich ein neues Signal aufbauen auch gerne mal was nehmen was der Hund sonst nicht bekommt und was er richtig gerne hat weil dass alles mitgespeichert wird abhängig machen wir uns nicht von Futter weil wir gutes Verhalten belohnen und damit anlernen.
00:13:53: Und nicht bestechen oder locken, ja?
00:13:57: Das ist genau das worum es geht.
00:13:59: Dieses Locken, um da mal kurz darauf einzugehen, sieht man auch ganz oft wenn die Leute mit ihrem Hund Fuß trainieren und es wird vielleicht auch dem ein oder anderen so beigebracht worden sein dass man dieses... Die Hand mit dem Futter vor der Nase des Hundes führt.
00:14:14: also dieses Esel, ich sage immer das ist der Esel der Karotte hinterherläuft.
00:14:19: Ja wobei man schon sagen muss Futtertreiben ist ja eine Methodik, die speziell auch in so Schäferhundvereinen oder was weiß ich für Institutionen durchaus benutzt wird und der Hund kann es auch darüber lernen.
00:14:32: Aber für mich sind das meistens dann sowieso Rassen, die so arbeitswillig sind oder die wollen's dann sehr krass und sehr akkurat haben.
00:14:42: aber man kann sich das ja selber vorstellen.
00:14:43: wenn ich das Futter vor der Nase hab konzentriere ich mich darauf wie ich sie jetzt bekomme ne?
00:14:48: Und der Hund nimmt da nicht sich selber so war, wie er es in dem Moment sollte.
00:14:52: Ja dieses Futtertreiben ist ja auch etwas was halt nicht permanent dann passiert ne?
00:14:57: Sondern der Hund das wird ja dann auch irgendwann abgebaut.
00:14:59: ich habe aber bei den Eindruck dass viele Menschen das einfach dann tatsächlich nicht als Futter treiben betrachten sondern als Ablenkung des Hundes damit er in irgendeiner Art und Weise bei ihnen bleibt.
00:15:08: Genau!
00:15:08: Und da musst du halt immer die Frickadelle in der Hand haben Dann läuft der Hund ganz gut bei Fuß.
00:15:13: Aber das ist niemals der Schlüssel wie ich das hinterher erfolgreich Und vor allen Dingen sicher aufbauen.
00:15:18: Genau, weil was passiert dann wenn ich es wegnehme und Licht in der Lage bin das auch einzufordern?
00:15:23: Gut wir sind noch bei der Stelle wo wir zu Hause im Garten oder wo immer trainieren Das heißt die stelle mich dahin Der Hund läuft auf mich zu Ich park den links oder rechts ein völlig egal Und dann kann ich so zwei, drei mal den Seitenwechsel mit reinbringen.
00:15:36: Also ich glaube für rechts und links was natürlich jetzt wichtig ist die Hilfen abzubauen.
00:15:40: Das geht gerade bei diesem Thema wenn ich das so mache wie wir es eben beschrieben haben sehr schnell.
00:15:45: Man sieht auch der Hund hat richtig Spaß!
00:15:48: Was oft passiert ist dass der Hund denkt ach super wenn ich die Seite wechsle dann kriege ich ein Keks und der wechselt schon die Seite ohne vorher geklopft habe da bitte ein bisschen drauf achten.
00:15:59: also das nicht belohnen sollte schon von dir aus gehen Damit du am Ende auch entscheidest, auf welcher Seite der Hund läuft.
00:16:06: So jetzt haben wir noch keinen Meter gemacht?
00:16:08: Nö!
00:16:08: Aber sind wir jetzt bereit?
00:16:10: Ich würde sagen ja, wir könnten aber auch vorher noch hergehen aus dem Wohnzimmer und Garten... Stopp!
00:16:15: Wie oft habe ich das jetzt trainiert?
00:16:17: was würdest du empfehlen?
00:16:18: Boah das ist ja so unterschiedlich.
00:16:20: ne es gibt ja früher gab's mal Sätze die gesagt haben ein Hund muss etwa zwanzig tausend Mal machen damit er das verstanden hat.
00:16:26: keine Ahnung welche Zahl das war.
00:16:27: irgendwie hab' ich mir gerade ausgedacht hat sich mittlerweile so ein bisschen revidiert, weil man auch mit Loreale gecheckt hat das Hunde ein unterschiedlich schnell lernt.
00:16:36: Und es gibt da wirklich pfiffige Hunde die haben das.
00:16:38: nach fünf sechs Wiederholungen haben sie das drauf und dann gibt's eine hunde die sind weniger pfifig die brauchen halt schon ein bisschen länger.
00:16:45: der punkt an dem ich checke dass mein Hund das verstanden hat ist wenn ich möglichst wenig Hilfe brauche also
00:16:51: stehen gerade guck nach vorne brauche
00:16:53: wenig Futter bis gar keins mehr um meinen Hund in eine Position zu führen.
00:16:57: Das heißt, ich mache zum Beispiel nicht mehr mit Futter locken in diese Startposition oder mit Fütter hinten rumlocken sondern ich habe nur noch meine Hände ohne dass da Futter drin ist und ich belohne ganz am Ende oder mein Hund reagiert halt direkt auf die Signale, die ich gebe, stimmlich oder körpersprachlich.
00:17:14: Dann ist für mich so der Punkt erreicht wo ich sage das hat er jetzt gecheckt.
00:17:17: Ganz klar es ist aber dann trotzdem ranzahmen dass in dieser Anleihenphase immer mal wieder zu machen.
00:17:22: also selbst wenn ich jetzt sage oh er hat's eigentlich verstanden schadet das nicht und wir wollen das vertiefen.
00:17:26: und ihr wisst ja Wenn man eine Gewohnheit verändern will oder eine neue gewohnheit aufbauen wird Das geht nicht in drei Tagen sondern das erfordert viel Wiederholung Und ein angepasstes Training damit das dann am ende auch funktioniert.
00:17:40: Auch das muss ich generalisieren.
00:17:42: Und generalisierend bedeutet, dass er lernt, auf einmal an verschiedenen Orden und in verschiedenen Kontexten abzurufen – und das ist bei allen Signalen sehr wichtig!
00:17:50: Aber damit es halt draußen funktioniert, muss sich es natürlich auch draußen und unterwegs trainieren….
00:17:56: …und das ohne Ablenkung oder mit möglichst wenig Ablenkung?
00:17:59: Genau.
00:18:00: Dann darf die Ablenbung irgendwann
00:18:02: wachsen... Ja, aber noch nicht.
00:18:04: Wir sind ja weiter in der Anlernphase.
00:18:06: Denn jetzt geht es los und wir machen die ersten Schritte.
00:18:10: Wie machen wir das?
00:18:12: Da möchte ich sagen du zuckst so...
00:18:15: Ich zucke gar nicht!
00:18:16: Du hast gerade gezuckt!
00:18:19: So wie machen wir dass also der Unterdeutsch gelernt?
00:18:21: wunderbar einzuparken an die jeweilige Positionen einen Seitenwechsel klappt auch wunderbar.
00:18:26: Jetzt sagen wir mal gehen wir von unserem Beispiel aus.
00:18:28: Der Hund ist auf der linken Seite total motiviert sitzt da Und jetzt gehen wir los.
00:18:34: Man kann jetzt einfach noch mal beim Losgehen das Signal auch mit rein geben,
00:18:38: d.h.,
00:18:38: ich klopfe mir jetzt nochmal doppelt auf den linken Oberschenkel und sag von mir aus bei mir, bei Fuß was auch immer du dann gewählt hast und nehme meinen Körper, drehe meinen Körper auf die Hundeseite also in dem Fall links, hab Futter in der Hand, also starke Motivation und zieht ihn jetzt zum Beispiel... In der rechten.
00:18:57: Ja.
00:18:59: Das heißt ja recht der Die rechte Körperhälfte dreht sich zum Hund und wir ziehen ihn mit.
00:19:05: So, manche Hunde bleiben ansitzen.
00:19:07: erst mal doch so.
00:19:07: dann gehe ich einfach mit dem Futter mal kurz zur Nase des Hundes ziehe den...
00:19:11: Wo hast du das Futter sonst?
00:19:12: Nicht vor der Nase des Hundes, oder?
00:19:14: Sonst
00:19:14: nicht.
00:19:14: Ich war ja schon übergesprochen.
00:19:15: Sondern vor deiner Brust quasi, ne?
00:19:18: Genau
00:19:18: und wenn ich losgegangen bin dann nehme ich das auch vor meine Brust, dass der runter nicht den Futter hinterherläuft Und motiviere ihn jetzt ganz stark und zwar verbal.
00:19:26: Was ich nicht mache ist jetzt permanent drei Schritte laufen Futter sondern ich gehe, ich feier den Hund dafür, ich zeige dem Dass sich das wunderbar finde was er gerade macht und dann mach' ich keine Ahnung.
00:19:36: fünf Meter Laufen mit dem Hund bleibt dann ganz abrupt stehen.
00:19:41: Die meisten Hunde setzen sich jetzt übrigens automatisch hin, wenn wir das vorher schon so eingebaut haben und dann kann ich den Hund belohnen auch zwei drei Mal belohne.
00:19:49: und jetzt kommt ein ganz ganz wichtiger Moment und dass es für mich auch der nächste Schlüssel warum's oft nicht klappt.
00:19:55: Das Auflösen?
00:19:56: Absolut!
00:19:57: Ja, das ist auch eins der Signale, dass die Hunde übrigens super schnell lernen aber Menschen so schluderig behandeln Egal ob das jetzt beim Sitz oder beim Platz, auch bei mir ist.
00:20:10: Wenn ich einem Hund etwas beibringe, ist es ganz wichtig für den Hund das es einen klaren Anfang gibt und ein klares Ende.
00:20:16: Damit er genau lernen kann wie lange soll ich in diesem Verhalten bleiben?
00:20:22: Was erwartet mein Mensch von mir?
00:20:24: Und auch da ist es wichtig, da pingelig drauf zu achten dass sich meine Signale auflöse weil nur dann ist es fair wenn ich es irgendwann einfordere.
00:20:33: Wenn der Hund von Anfang an gelernt hat das Verhalten geht von A nämlich Signal bei mir Das haben wir übrigens noch gar nicht erwähnt, wann wir das Signal einführen.
00:20:41: Zu B-Auflösesignal, meinetwegen ein jetzt oder go oder frei eins davon Und dann kann ich irgendwann sagen, okay die Zeit dazwischen.
00:20:52: Die hast du definitiv verstanden dass du wirklich auch bei mir bleiben sollst.
00:20:56: und erst wenn ich das wirklich stabil aufgebaut habe, kann ich auch in die einfordernde Phase gehen weil sonst ist es tatsächlich echt unfair dem Hund gegenüber Wenn ich selber nicht pingelig war Dann zu erwarten Dass er genau weiß wann ich was von ihm will
00:21:12: Ganz genau und wichtig ist auch dass man sich dabei Zeit lässt Ich sehe das auch nochmal wieder, dass das dann so reingerufen wird und es völlig unklar ist.
00:21:19: Das heißt ich bleibe stehen der Hund setzt sich vielleicht hin.
00:21:23: Ich belohne den zwei drei Mal so.
00:21:24: jetzt suche ich einen Blick Kontakt.
00:21:26: also ich schaue meinen Hund an möchte auch das mein Hund mich anschaut habe da noch mal eine Sekunde auf.
00:21:30: zwei Spannungen drin ja Und dann löse ich das mit meinem Wort auf.
00:21:34: das heißt Jetzt was auch immer du die ausgesucht hast Und das mache ich nicht, dass ich einfach nur das Wort sage.
00:21:41: Weil der Hund unter uns steht noch gar nicht weiß was das bedeutet sondern ich sage jetzt und gleichzeitig gehe ich mit der Körpersprache so mit meinem rechten Arm deutlich nach vorne und signalisiere damit hey jetzt kannst du machen was in Bittes.
00:21:53: So eine
00:21:54: schwunkvolle...
00:21:55: Sehr schwungvolle Bewegungen Schwung voll dynamisch Wunderbar!
00:22:01: Das sind die wichtigen Elemente Ja?
00:22:04: Ich sag ja auch immer so ein Signal Und wir haben ja irgendwie gesagt, wir brauchen gar nicht so viele im Alltag.
00:22:09: Damit das gut funktioniert in einem Mund.
00:22:10: So ein Signal, dass benutze ich ein Leben lang und dementsprechend macht es keinen Sinn, das jetzt irgendwie so in drei Tagen versuchen den Mund irgendwie beizubringen und sich dann zu bewundern warum es nicht funktioniert und sagt dementsprechend auf dem Alltag eben nichts zu benutzen.
00:22:24: Ja
00:22:25: ganz genau!
00:22:37: Okay, dann noch mal ganz genau wann... kommt, welches Signal?
00:22:42: Also mein Hund ist im Freilauf und ich möchte den jetzt ins Training rufen zum bei mir.
00:22:48: Wie sind meine Signale und wann kommt welches?
00:22:51: Ich entscheide mich ja vorher.
00:22:53: was sind meine signale?
00:22:55: Und Jetzt muss man sich die Frage stellen okay wo macht Sinn im Alltag?
00:22:59: Ja und da würde ich sagen der Moment wo ich losgehe Kommt dann noch mal zur Deutlichkeit meinen Doppel des Klopfen plus das Wort Bei mir bei Fuß oder war es auch immer.
00:23:09: Und dann gehe ich los.
00:23:11: Das heißt, das Signal baut sich dann langsam auf.
00:23:14: Das heisst der Hund sitzt, sagen wir mal links neben mir... Ich möchte jetzt losgehen!
00:23:19: Doppeltes Klopfen auf den Oberschenkel mit einem Wort zum Beispiel bei mir.
00:23:24: Genau.
00:23:25: Dann laufen wir ein paar Schritte, bleiben wieder stehen und dann kommt unser Auflösensignal.
00:23:29: Was wir nicht machen Und was auch ein häufiges Problem ist oder auch einen Punkt, glaube ich.
00:23:35: Warum die Leute das nicht einsetzen im Alltag?
00:23:37: Ist dass die Leute anfangen sobald der Hund irgendwie nicht mehr guckt oder so ständig das Signal zu wiederholen also ständig zu sagen bei mir und die locken den Hund dann irgendwie so zu sich ran und Das macht keinen Spaß am Ende.
00:23:50: und dementsprechend ist es wichtig Ich sage das signal das leutet das verhalten ein ja das heißt du musst jetzt bitte hier an meiner seite gerade laufen und Dann kommt zum auflösen.
00:23:58: und wie gesagt am Anfang übertreibt's nicht Es sind ein paar Schritte, ja erstmal die wir machen.
00:24:04: Und maximaler Hilfe auch?
00:24:06: Maximaler Hilfe ganz klar im Auflösen und das mache ich ein paar Mal am Tag wenn es dich gerade anbietet Und so baut sich das dann langsam Stück für Stück auf.
00:24:15: Genau, im Ganztreiz einmal Umgebung starte ich das wenn es mein Wohnzimmer nicht zulässt oder ich keinen Garten habe Dann gehe ich dahin wo wirklich wenig los ist, wo wenig Reize sind.
00:24:26: Wenn ich ein Hund habe der viel von Gerüchen abgelenkt ist Ist mein Lieblingstipp auch immer.
00:24:30: dann Fahrt irgendwie auf dem Baumarkt- oder Supermarktparkplatz Wo halt nicht irgendwie stark frequentiert Von Hunden... Der halt nicht stark frequentieren von Hunden oder so
00:24:40: War das schwierig.
00:24:41: Du hast, bei Baumärkten hast du meistens auch vorne so eine kleine Pommesbude.
00:24:45: Ja machen wir dann am Sonntag?
00:24:46: Ja!
00:24:47: Am Sonntagsjubel.
00:24:48: Samstag damit.
00:24:49: Ahne, die haben wir mittlerweile auch lange auf.
00:24:52: Aber ja irgendwo hin wo ist jetzt nicht ganz so intensiv.
00:24:55: Es bleibt
00:24:55: ja jetzt auch länger hell, kann man auch abends nach Baden-Schluss.
00:24:58: Und nehmt ruhig was an Futter Weil.
00:25:01: wie gesagt für mich ist das wichtigste Kommando, was sehr hochwertig ist.
00:25:04: Also du kannst ja da auch immer mit spielen.
00:25:06: wenn jetzt Leopardo aus der so mega verfressen ist dann nimmst du irgendwie ein Käse oder sowas weil dann hast du zu viel.
00:25:11: dann springt der Hund in links und rechts im Kreis.
00:25:14: aber wenn ich jetzt einen Hund habe den ich da mehr motivieren muss ja dann hau ich raus und ohne schlechtes Gewissen A kriegt er jetzt nicht soviel davon damit ich mir die Ernährung hier nichts zerstöre und B braucht man es ja am Ende nicht mehr.
00:25:27: Aber damit der Hund das sehr, sehr positiv gelernt hat macht das durchaus Sinn.
00:25:30: Habe ich jetzt ein Hund, der so gar nicht verfressen ist?
00:25:33: Das haben wir auch immer wieder!
00:25:34: Was machen wir denn dann?
00:25:35: Ja da kann ich zum Beispiel mit Spielzeug arbeiten.
00:25:38: Wenn der Hund Spielzeug mag, kann man auch das zur Belohnung einsetzen.
00:25:42: Da ist es halt wichtig dass es nach dem Auflösen kommt, dass dann da Dynamik reinkommt.
00:25:47: Das geht auf jeden Fall auch und es gibt auch Hunde die man über Stimme und Streicheln ganz gut belohnen kann.
00:25:55: Da muss man vielleicht ein bisschen mehr machen und dann kann es sein, dass der Einfordernde Part etwas mehr erfordert wenn der Hund das nicht so motiviert lernt.
00:26:05: Wie bei Korrekturgärten.
00:26:09: Kurze Zwischenfrage an der Stelle, frierst du noch?
00:26:13: Meine Füße sind recht kalt.
00:26:15: Möchtest du schnappen haben?
00:26:16: Nein!
00:26:16: Ich habe auch keine in deiner Größe.
00:26:18: Ich stelle mich jetzt nicht mehr an hier.
00:26:19: Super!
00:26:21: Gut.
00:26:22: Sympathisch und kann sich unterhalten.
00:26:25: Weiter im Text... Also
00:26:27: machen wir hier nicht so oft Dominanz.
00:26:31: Mal ganz ehrlich So, kommen wir ein bisschen runter.
00:26:34: Ich habe einfach nur erwähnt, da das hier ein bisschen frisch ist... Da musst du ja jetzt nicht durch die ganze Folge ziehen!
00:26:40: Nein ich war noch
00:26:41: mehr nicht, es ist so eine rote Fahrt und ich wollte doch nur wissen, dass es nur noch vier ist, weil ich hab nämlich meinen Kardigan schon ausgezogen.
00:26:46: Bei mir ist mich jetzt warm.
00:26:48: Ja.
00:26:48: Jetzt?
00:26:51: Die ist auch nicht mehr kalt.
00:26:52: dann ist doch alles in Ordnung Andri.
00:26:55: Ja meine Füße sind doch kalt aber der Kaffee ist noch nie an den Füßen angekommen.
00:26:59: Okay, also komme zurück zum Thema bei mir.
00:27:03: Wenn wir über Belohnungen sprechen dann wird es auf jeden Fall etwas geben womit auch du deinen Hund bestätigen kannst und womit er sich belohnt fühlt?
00:27:12: Ja wenn jetzt sagst ne habe ich alles schon versucht und so weiter.
00:27:15: der reagiert auf nichts kommt vielleicht aus dem Tierschutz hat nie gelernt mit Spielzeug zu spielen.
00:27:19: Futter aus der Hand kennt er vielleicht nicht so richtig oder ist halt nicht so verfressen.
00:27:24: Du kannst dir auch einen Zugang bauen weil wenn wir etwas konditionieren, wir brauchen einfach eine gewisse Motivation.
00:27:29: Ohne jetzt nicht und ich kann an bestimmten Schrauben, kann ich drehen.
00:27:34: Das heißt, ich kann zum Beispiel mal schauen ja wieso ist denn mein Hund hat er jetzt keinen Bock auf Futter?
00:27:38: Vielleicht kriegt der Oliokalie zu Hause, dann habt ihr es immer voll, ich fülle immer nach und da ist total megamäßig verwöhnt.
00:27:46: Dann kann ich daran natürlich auch was verändern.
00:27:49: Und das war die Frage Möchte ich das, möchte ich es nicht.
00:27:52: Aber irgendwas zu haben wie ich meinen Hund motivieren kann und wie ich mit dem arbeiten kann finde schon wichtig.
00:27:59: Und natürlich ist das einfachste mit Futter Ja wenn mein Hund auf Futter steht ist es am einfachsten umzusetzen.
00:28:04: aber mit den anderen Sachen geht's genauso.
00:28:06: nur Ich muss doch erstmal für mich rausfinden was is denn so die beste Belohnungsart?
00:28:10: Für meinen Hund.
00:28:23: So heißt du hast jetzt schon ein paar Tage lang erreicht, dass dein Hund zuverlässig bei dir einparkt.
00:28:29: Du kannst die Seite wechseln und du kannst die ersten Schritte machen.
00:28:32: Seitenwechsel auch im Laufen?
00:28:34: Ja das kommt ja jetzt!
00:28:36: Das bedeutet wenn ich jetzt loslaufe probiere ich mal das gleiche was sich im Stand gemacht habe jetzt unterwegs zu machen.
00:28:42: Das heißt ich klopfe doppelt auf meinen rechten Oberschenkel oder drehe meinen Körper auf die rechte Seite und schau quasi dahin, wo mein Hund jetzt hinkommen soll.
00:28:52: So der hat es schon verstanden.
00:28:53: in der Regel wird das gar kein Problem sein läuft dahin das belohne ich.
00:28:57: weiterer Vorteil übrigens dass dein Hund dieses Signal richtig cool findet ist dass da Abwechslung mit drin ist.
00:29:02: der das heißt du wirst merken Dass das richtig Spaß macht.
00:29:05: wenn er dann die seite wechselt Dann wird er belohnt.
00:29:07: Du wirst das cool finden.
00:29:08: Das macht nämlich richtig Bock irgendwie mit dem Hund auch zusammen zu arbeiten.
00:29:12: Und was man jetzt auch noch mit reinbringen kann sind richtungswechsel
00:29:15: Dynamische Richtungswechsel, also den Hund körpersprachlich mit um die Kurve ziehen.
00:29:23: Also wenn der Hund jetzt... wir gehen wieder von der linken Seite aus neben mir ist und ich möchte einfach mal die Richtung wechseln, also komplett kehrt machen.
00:29:31: dann nähe nicht ganz kurz meinen rechten Arm, den ich ja mit Futter vielleicht noch vor der Brust halte runter vor die Hunde Nase zieht ihn direkt wieder hoch und macht gleichzeitig quasi eine Kurve in die entgegengesetzte Richtung.
00:29:44: Und das zieht den Hund häufig dann wirklich körpersprachlich mit und hält das Ganze auch sehr spannend!
00:29:51: Das heißt, wenn der Hut jetzt links läuft mache ich erstmal eine Rechtskurve.
00:29:54: Wenn das gut funktioniert, kann ich auch in den Hund reinlaufen und ein bisschen dirigieren.
00:29:59: Es geht aber auch so.
00:30:00: Und das sind die Basics.
00:30:01: Die trainiere ich jetzt immer wieder, immer wieder.
00:30:03: Ich verlängere das auch mal ein bisschen ja?
00:30:05: Und dass man nicht abhängig davon.
00:30:06: okay wie ist jetzt die Motivation?
00:30:08: Wie ist die Umgebung?
00:30:10: Kann ich das jetzt gerade vielleicht zumal einfach verlängern?
00:30:12: Nicht übertreiben ganz wichtig und immer wieder mit diesem klaren Abschluss arbeiten.
00:30:17: Das heißt am Ende bleib ich stehen lasse mir Zeit beim Auflösen Und dann baue ich ein Fundament, was am Ende ganz wichtig für uns sein wird.
00:30:25: Genau!
00:30:25: Denn irgendwann wird der Punkt kommen, dass Ablenkungen ins Spiel kommen und irgendwann wird er Punkt kommen an dem dein Hund vielleicht irgendetwas doch ein bisschen spannender findet als dieses sehr positiv aufgebautes Signal?
00:30:38: Dann geht es darum, dass wir sagen okay, wir starten jetzt in die einfordernde Phase aber halt auch erst wenn ich mir sehr sicher bin das mein Hund grundsätzlich verstanden hat worum es geht.
00:30:50: Genau und das ist etwas, was auch viele gar nicht auf dem Schirm haben.
00:30:53: Sondern dann ist es so ja ich belohne den halt immer und dann wird das schon funktionieren.
00:30:58: Nein nein nein darum geht's nicht!
00:30:59: Und diese einfordernde Phase ist auch wichtig und die ist doch nicht schlimm für einen Hund.
00:31:03: also hier nachdem wie du direkt vorderst.
00:31:04: aber das machen wir natürlich völlig gewaltfrei und haben das am besten auch zu Hause schon aufgearbeitet.
00:31:11: an der Stelle nochmal wenn ihr nicht wisst wie man Akzeptanz aufbaut Auf hundetraining.de könnt ihr zum Beispiel einige Kurse dazu auch bekommen und das Ganze dann nochmal zu Hause vorher aufbauen.
00:31:23: Ganz wichtiger Punkt, denn die Akzeptanz ist ja... Die Basis haben wir auch schon mehrere Folgen zu gemacht, beziehungsweise in mehreren Folgen auch schon zugesprochen.
00:31:32: Weil ich kann jedes Kommando noch so gut aufbauen wenn nicht in der Lage bin meinem Hund Grenzen zu setzen wird es schwierig egal wie gut ich das Signal aufgebaut habe und deswegen ist es so wichtig dass wir dazu in der Lage sind auch unabhängig von dieser Begegnungssituation oder bei mir Situation unserem Hund grenzenzusetzen?
00:31:51: Genau, wenn ich das jetzt direkt in so einer Situation mache ist es wahrscheinlich die Überforderung für dich und für deinen Hund.
00:31:57: Und dementsprechend schaut ihr nochmal an wie was ist dein Bild von deinem Hund?
00:32:01: Wie verhältst du dich zu Hause?
00:32:03: auch da haben wir ja vor ein paar Wochen glaube schon eine Folge dazu gemacht.
00:32:06: gerne noch mal anhören falls du nicht gehört hast was ich nicht glaube aber vielleicht um das zu verstehen und um kleine akzeptanzübungen und entscheidung erst mal zu hause durchzusetzen ja und dann bin ich aber in der lage das ganze nach draußen zu transportieren.
00:32:21: so wir haben jetzt also den fall wir laufen los der hunderts verstanden.
00:32:24: ich habe das jetzt über längeren zeitraum aufgebaut Und jetzt schnuffelt näher.
00:32:29: jetzt riecht es irgendwie am straßenrand sehr intensiv und mein hunt bricht aus.
00:32:34: beziehungsweise vielleicht sollte man darüber sprechen.
00:32:36: was ist denn der moment Wo wir das Ganze einfordern, ist es wenn mein Hund jetzt einfach wegläuft oder ist es der Moment wo die Aufmerksamkeit weggeht?
00:32:45: Was würdest du sagen.
00:32:46: Für mich ist schon der Moment in dem mein Hund quasi nicht mehr bei mir ist im Sinne von kopfmäßig bei mir.
00:32:54: Also wenn die Orientierung flirten geht und er nicht mehr auf mich achtet und nicht mehr mitbekommen würde, wenn ich jetzt abrupt die Richtung wechsle.
00:33:01: Genau!
00:33:01: Das kann man ganz gut auch teilweise an den Ohren erkennen.
00:33:03: Ist mein Hund noch bei mir... Da muss mich nicht die ganze Zeit anschauen.
00:33:08: Das ist eher da aus dem Hundesport und in vielen Bereichen, dass der Hund so ganz akkurat an meinem Bein klebt.
00:33:14: Ich benutze das im Alltag, ich verlange es sich von meinem Hund.
00:33:16: aber die Orientierung, die brauche ich definitiv und ab jetzt brauche auch ein Hilfsmittel.
00:33:21: Und zwar eine Trainingsleine oder eine Schleppleine, die dafür sorgen soll, dass mein Hund mit seinem Verhalten nicht zum Erfolg kommen kann als... Managementmaßnahme.
00:33:33: Was natürlich eigentlich dafür sorgen soll, dass mein Hund nicht zum Erfolg kommen kann ist meine Akzeptanz beziehungsweise meine Korrektur.
00:33:40: aber die Trainingsneine bzw.
00:33:42: Schleppleine, die ist dann noch so unser Backup.
00:33:44: Ja genau das gibt dir ein bisschen Sicherheit und das verhindert, dass der Hund Erfolg hat mit diesem Ausbrechen und ich kann jetzt ganz in Ruhe meinen Korrektor durchsetzen.
00:33:53: Okay, wie sieht das aus?
00:33:54: Also wann weiß ich denn, dass du es angekommst?
00:33:56: bei meinem Hund?
00:33:56: und da geht's wieder auch um Beschwichtigungssignale, Demutsverhalten.
00:34:00: Der Hund kommuniziert mit dir und das sehr genau!
00:34:02: Und da nochmal der Hinweis ja also wenn du merkst okay da liegt eigentlich mein großes Problem dann schau dir doch einfach mal auf hundetraining.de den Akzeptanz-Kurs an und während du in dieser Anlernphase bist kannst du dir abends auf dem Laptop oder Fernseher oder wo auch immer, dann nochmal die einzelnen Schritte dazu anschauen.
00:34:21: Weil das ist wichtig.
00:34:22: und das am Ende der Game Changer.
00:34:23: Genau!
00:34:23: Und das ist auch was, dass man parallel laufen lassen kann.
00:34:26: Also es ist jetzt nicht so, dass wir sagen du musst erst XY machen bevor du Z machen kannst sondern du kannst beides parallel laufenlassen weil es völlig unterschiedliche Systeme sind, die wir da bearbeiten.
00:34:37: Kannst genau
00:34:37: So wie setze ich denn jetzt eine Trainingslein- oder Schleppleine ein?
00:34:41: Ja, also erstmal was nehme ich davon?
00:34:42: Was ist der Unterschied?
00:34:43: Die Trainingsleine ist bei uns drei Meter lang sehr dünn.
00:34:46: Sehr unauffällig!
00:34:47: Das ist das Feinwerkzeug.
00:34:50: Der Hund soll es quasi kaum wahrnehmen.
00:34:52: Ich habe aber trotzdem noch die Sicherheit und die kann ich durchaus am Anfang eben am Ende festhalten.
00:35:00: Am Ende der Leine.
00:35:01: Einmal ums Handgelenk wicke wenn ich mir da sehr unsicher bin oder wenn mein Hund generell gerade noch nicht frei laufen kann ausgründen.
00:35:09: Bei der Stepplein ist es genauso, da würde ich empfehlen so fünf bis sieben Meter.
00:35:14: Sieben Meter haben wir eigentlich gemerkt.
00:35:15: das ist eine gute Länge.
00:35:16: alles darüber hinaus wird unhandlich und schwierig und kann auch weh tun.
00:35:20: umständen ja.
00:35:22: das heißt ich halte die vielleicht noch am Ende fest und lauf dann los und tu aber so erzählst du diese Leine gar nicht.
00:35:29: Das heißt die hält einfach nur den Hund in dem Moment fest und ich bin bereit.
00:35:35: Aber im Falle Das Einforderns benutze ich die nicht, das einzige ist sich halt die Fest.
00:35:41: Aber meine Körpersprache und mein Timing und meine Korrektur... Die ist unabhängig davon!
00:35:47: So wie sieht sie aus?
00:35:48: Also ich arbeite da sehr gerne mit einer Berührung.
00:35:51: Meistens ist es ja so dass der Hund wenn er neben mir läuft sofort tingelt, sag' ich jetzt mal oder ein bisschen vorläuft und ich dann anhand der Körpersprache einen Ohren sehen kann.
00:36:00: okay der ist jetzt gerade nicht mehr bei mir, der kriegt mich nicht mehr mit.
00:36:03: und dann setz ich sehr gerne eine Berührungen ein anstupsen mit Spitzenfängern hinten an der Flanke des Hundes.
00:36:10: Ja, das dann dafür sorgt dass sich der Hund wahrscheinlich relativ überrascht zu mir umdrehen wird und dann kann ich ihn auch körpersprachlich wieder einladen und wieder daran erinnern was ich eigentlich gerade von ihm wollte.
00:36:21: Genau!
00:36:21: Was ich da dabei tue ist grade in der Anfangsphase jetzt nicht übertrieben weiterzulaufen sondern vielleicht noch ein paar Schritte zu machen nochmal verbal zu belohnen wenn der Hund jetzt wieder gut läuft stehen bleiben auflösen und da erstmal auf Speichhand grüten und dann baue ich das langsames Training mit einer Berührung.
00:36:36: Also wir reden hier wirklich von der Berührung.
00:36:38: Kommt ja dann oft so Sachen, du schlägst du den?
00:36:42: Schneifst du denen?
00:36:44: Hast du irgendwelche Punkt-Schmerzpunkte?
00:36:47: Wo genau muss ich denn machen?
00:36:49: Leute darum geht es gar nicht!
00:36:50: Das ist einfach nur noch mal ein kurzes Erinnern und sagt ey das will ich nicht aber wenn Du das machst was ich will das finde ich wiederum gut.
00:36:57: Es ist ein ganz einfaches Ding wie ich das meinem Grund erkläre und auch durchsätze.
00:37:02: Genau Wichtig ist auch da, dass ihr dann nachdem ihr quasi den Hund einmal kurz aufgelöst habt.
00:37:08: Einmal kurz auf Speichern gedrückt habt das ihr versucht dann zeitig wieder in die Wiederholung zu kommen und im besten Fall einen gleichen oder ähnlichen Reiz nochmal aufzusuchen Und dann zu schauen ist es angekommen?
00:37:19: hat mein Hund das verstanden und kann er es dann in dem Kontext besser machen?
00:37:23: wenn das der fall ist Super, dann ist deine Korrektur angekommen.
00:37:26: Dann kannst du deinen Hund belohnen!
00:37:28: Ist das nicht der Fall?
00:37:29: Musst du halt schauen dass du da so lange dran bleibst bis du wirklich siehst.
00:37:33: okay es ist angekommen und mein Hund zeigt in der Folge ein verändertes Verhalten.
00:37:38: Toller Tipp hier.
00:37:39: ich bin dein großer Fan von inszenierten Training gerade am Anfang.
00:37:44: Ja, das heißt dass ich nicht darauf warte und nicht genau weiß wann kommt es.
00:37:48: Sondern ich kann ja mal zum Beispiel so ein gut riechenden Cowartikel vorher sagen wir im Garten wenn er einen Hass auslegen Ich weiß wo der ist!
00:37:56: Ich weiß wohl mein Hund wahrscheinlich ausbrechen würden.
00:37:58: Das ist dann gerade in Anfangsphasen entscheidender Vorteil was das Timing angeht.
00:38:02: Wo ich mich dann gut drauf konzentrieren kann.
00:38:04: Da ist natürlich nur für den Anfang Und dann wird es sehr schnell auch in den Alltag übertragen.
00:38:08: Genau und das kann man super steuern.
00:38:10: Das kann man Super wahrnehmen.
00:38:11: Es ist auch nochmal viel einfacher als eine Hunde begegnen weil klar kannst du auch inszeniert Hundebegegnungen machen.
00:38:16: Wenn du da Leute hast, die mit dir trainieren mega gut macht das auf jeden Fall.
00:38:20: aber wenn es dann irgendwann im Alltag ist und dein Hund bericht in einer Hunde Begegnung aus, dann ist es relativ schwierig tatsächlich das zurückzuspulen.
00:38:27: Das sei denn du fragst den Menschen ob er noch mal mitmacht.
00:38:29: Die meisten machen das aber meiner Erfahrung nach auch sehr gerne.
00:38:32: Und da wirklich ganz ganz wichtiger und Gutscher Tipp stellt euch selber Reize und guckt dass ihr selber ist organisiert bekommt und hinbekommt, dass ihr Situationen wiederholbar macht.
00:38:46: Ganz genau!
00:38:47: Und schaut vor allen Dingen auch wenn ihr das erste mal so einfordern müsst, dass die Reizlage noch nicht ganz so krass ist.
00:38:53: also ich kann jetzt da nicht direkt in eine Hundebegegnung gehen, wenn man nun total auf hunder abfährt oder vielleicht sogar leiner aggressiv ist sondern erstmal so kleine Sachen einfach mal die Dauer so ein bisschen in die Länge bringen und schauen, dass der Hund dann irgendeine Belohnung runterfahren.
00:39:08: Ich laufe jetzt nicht die ganze Zeit neben meinem Hund her und belohne ihn verbal.
00:39:11: Wie macht man das eigentlich?
00:39:12: Kannst du es mal ganz kurz vielleicht vormachen?
00:39:14: Ja!
00:39:15: Also der Rund läuft jetzt so an der Seite.
00:39:16: was mache ich dann?
00:39:17: Prima
00:39:17: ja super machst du das fein.
00:39:21: Das ist die Stimmlage.
00:39:22: Und das ist etwas was dein Hund wahrscheinlich auch schon kennt und einfach immer wieder nur zeigt, dass gerade des Mega das du das machst.
00:39:27: Das richtig cool.
00:39:28: Genau aber bewusst auch ruhig also jetzt nicht so.
00:39:32: Also jetzt nicht so super übertrieben massiv feiern, während er runterläuft.
00:39:37: Sondern ich nenne das immer ganz gerne stimmliche Vorschusslorbeeren also dass du quasi dem Hund sagt super wenn du jetzt noch Meter machst dann kriegst du gleich auf jeden Fall deine Belohnung.
00:39:47: Wobei auch die Stimme in dem Moment schon eine Belohnungen ist und das fühlt sich für den Hund gut an.
00:39:53: aber worum es geht ja?
00:39:55: Das ist eben nur die eine Seite der Medaille.
00:39:57: Die andere Seite ist das Einfordern Und da muss ich hinkommen und da muss sich genau wissen, was zu tun ist.
00:40:03: Da muss ich wissen, Was ist denn jetzt das Ziel bei einer Korrektur?
00:40:07: Dass ich wirklich jeden Tag weiterkomme, dass es einfach so krasse Unterschiede gibt in kürzester Zeit!
00:40:14: Das funktioniert ja.
00:40:15: aber da muss Ich eben beim Thema Akzeptanz beim Thema Führung weil Es geht ja darum, dass du draußen eine Entscheidung triffst.
00:40:22: wir rennen nicht der Katze hinterher oder rennen Nicht zum anderen Hund Was für dein Hund ja schon eine Herausforderung ist.
00:40:29: und da muss ich einfach wissen, wie gehe ich damit um?
00:40:32: Und natürlich sollte ich auch in der Position sein.
00:40:35: Ja und zwar nicht nur draußen sondern eben auch drinnen dass sich in der Lage bin Entscheidungen für meinen Hund treffen zu können.
00:40:41: Genau!
00:40:41: Da ist wieder die Basis Akzeptanz Immer so im Hundestraining, egal bei welchem Kommando wir sind.
00:40:48: Egal bei welchen Verhalten wir sind das ist die Basis ist dass du in der Lage bist oder beziehungsweise für deinem Hund so wahrgenommen wirst als jemand der Verantwortung tragen und halten kann.
00:41:00: Genau ohne dabei böse zu sein rumzuschreien.
00:41:02: genau das Gegenteil ist der Fall.
00:41:03: Superidität, Verlässlichkeit gehe damit auch am Ende ne?
00:41:07: Und dein Hund wird dich... lieben dafür.
00:41:09: Der wird es nicht schön finden, dass er jetzt gerade nichts im Hund kam vielleicht ja aber er wird das schon schätzen.
00:41:15: der beliebteste im Rudel ist einfach der der führt.
00:41:17: Er ist nicht laut, der ist nicht gewalttätig sondern der kann mental einfach führen durch das was er tut und dementsprechend ist das der Punkt oder das Lernfeld wo wir uns eben definitiv mit beschäftigen sollen.
00:41:43: So wenn ich jetzt merke das klappt wunderbar dann ist der nächste Schritt da sich die Leine nicht mehr in der Hand habe.
00:41:47: es heißt dass sie fallen Bei der Trainingsleine, da ist auch hinten keine Schlaufe und nix.
00:41:52: Und bei einer Schlepplein im besten Fall auch nicht.
00:41:54: Wir haben jetzt zum Beispiel so einen optionalen Griff mit dabei.
00:41:58: Den mache ich dann ab.
00:41:59: Das heißt dass ich immer noch die Sicherheit habe.
00:42:03: Die Leute denken dann oh Gott!
00:42:03: Jetzt hab' ich dir deine fallen gelassen.
00:42:05: Aber es ist am Ende ein Schritt das sich sofort meinen Hund stocken kann.
00:42:09: wenn ich das dann noch mit meiner Korrektur verbinde, habe ich meistens nochmal eine große Deutlichkeit da drin und übt das ein bisschen Ja, und schau krieg ich das hin mein Hund dazu stoppen.
00:42:22: Was ich auch ganz für wichtig finde ist dass man irgendwann kommst du an den Punkt da musst du deinem Hund ein bisschen Vertrauen entgegenbringen.
00:42:32: also vertrauen das er es kann das er's schafft Und natürlich kann es sein dass du in dem Moment enttäuscht wirst weil das dann doch noch nicht geschafft hat.
00:42:39: Aber es ist so wichtig zu sagen, so kommen wir trauen uns jetzt mal in diese Situation rein.
00:42:44: Und da ist auch wieder dein Kopf auf das Problem, dass du sagst der kann das noch nicht?
00:42:48: Nee, das schaffen wir nicht!
00:42:49: Ich muss hier noch mehr helfen.
00:42:50: ich muss auf Nummer sicher gehen und auch da ist es natürlich wieder einfacher wenn ich das im inszenierten Training machen kann wo ich mich sicher fühle als die jetzt in einer random Hundebegegnung auf dem Spaziergang.
00:43:00: Aber das ist ja mein Ziel und ich habe oft das Gefühl, dass die Leute sich dann schon vorher mit irgendwie was zufrieden geben oder sich gar nicht vorstellen können ohne so eine Leine dann zu laufen.
00:43:08: So und ich muss irgendwann da hinkommen.
00:43:09: nochmal es kann nicht nicht klappen sondern es kann sein, dass mein Hund nicht orientiert ist und ich das Ganze durchsetzen muss.
00:43:15: aber dann hab' ich die nächste Hunde begegnet und die Nächste und die nächste, ja?
00:43:18: Und irgendwann komme ich dahin, dass ich dann merke okay krass Erfolg.
00:43:22: jetzt bin ich an dem Hund vorbeigekommen und hätte die Leine gar nicht gebraucht.
00:43:26: So, und dann mache ich das nochmal.
00:43:27: Genau!
00:43:28: Und es ist ein Lernen auf beiden Seiten.
00:43:30: Also der Hund darf lernen und auch du darfst lernen aus jeder Situation die ihr zusammen meistert oder vielleicht auch nicht so gut meisterd durch die ihr durchgeht.
00:43:37: gemeinsam darfst du dir einen Lerneffekt rausziehen und du wirst merken es wird besser werden.
00:43:43: klar Es gibt doch immer wieder Rückschritte.
00:43:45: Das ist ganz normal dass in jedem Training so egal ob beim Hund bei Mensch oder bei wem auch immer da aber Vertrauen rein haben Es besser werden kann und dass es besser werden wird, wenn du konstant klar und verlässlich arbeitest.
00:43:58: Genau.
00:43:58: Und dann auch irgendwann den mutigen Schritt machen, weil wenn du an fünfzehn Hunden vorbeigelaufen bist und jedes Mal gemerkt hast okay ich hätte die Leine gar nicht gebraucht Dann kommst du selber irgendwann an einen Punkt dass du sagst ok jetzt traue ich mich mal ohne Leine Ja?
00:44:10: Und kann das Risiko abschätzen Du vertraust dein Hund immer mehr Dein Hund vertraut dir immer mehr.
00:44:15: Das hat es auch wieder auf ganz viele andere Bereiche positive Effekte und dementsprechend können wir euch dieses Signal Dieses bei mir einfach nur ins Herz legen.
00:44:25: Und egal wie weich ihr gerade schon dabei seid Wer auch die Empfehlung macht, so einfach noch mal von vorne.
00:44:30: Macht es doch einfach nochmal sauber mit einer ganz krassen Klarheit und schaut euch nochmal das Thema Akzeptanz an.
00:44:36: Genau in diesem Sinne.
00:44:38: Das war eine wichtige Folge glaube ich.
00:44:41: Und ich glaube wir haben alles gut.
00:44:43: War alles drin?
00:44:44: Ja!
00:44:46: In den Möglichkeiten des Podcasts auf jeden Fall.
00:44:50: Wir hoffen es hat euch gefallen und ihr setzt das mal fleißig um.
00:44:54: Ihr dürft gerne Feedback geben.
00:44:56: auf Social Media Könnt ihr gerne mit uns in Kontakt treten und ansonsten hören wir uns wieder, in vierzehnt Tagen.
00:45:04: Mit einem neuen Thema.
00:45:06: Wir überlegen mal was vielleicht noch so wichtig ist?
00:45:10: Und zagen tschüss!
00:45:24: wo es
00:45:33: Podcasts gibt.
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