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171: "Warum weniger Training manchmal mehr Erfolg bringt"

Shownotes

Mehr üben, mehr wiederholen, mehr kontrollieren – viele Hundehalter:innen glauben, dass konsequentes und intensives Training automatisch zu besseren Ergebnissen führt. Doch was, wenn genau das Gegenteil der Fall ist? Was, wenn weniger Training tatsächlich mehr Erfolg bringt?

In der neuen Folge des Welpentrainer-Podcasts gehen André Vogt und Eva Birkenholz dieser spannenden Frage auf den Grund. Sie sprechen darüber, warum zu viel Training Hunde (und Menschen) überfordern kann und weshalb Pausen, Alltagssituationen und gezielte Reduktion oft der Schlüssel zu nachhaltigem Lernerfolg sind.

Im Fokus stehen unter anderem: typische Anzeichen von Übertraining, warum Wiederholung nicht automatisch Fortschritt bedeutet, die Rolle von Ruhe und Verarbeitung im Lernprozess, wie viel Training wirklich sinnvoll ist und weshalb Qualität im Training wichtiger ist als Quantität.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung zeigen die beiden, dass effektives Hundetraining nicht durch Dauerbeschäftigung entsteht, sondern durch kluge Struktur, gutes Timing und bewusste Pausen. Statt ständig „mehr zu machen“, lohnt es sich oft, einen Schritt zurückzugehen – und genau darin den Fortschritt zu erkennen.

Die Folge richtet sich an alle, die das Gefühl haben, trotz viel Training nicht wirklich voranzukommen – und bietet neue Perspektiven für einen entspannteren, nachhaltigeren Trainingsalltag.

Ein ehrlicher, praxisnaher Blick auf ein oft unterschätztes Prinzip im Hundetraining – und warum weniger manchmal genau das Richtige ist. Jetzt reinhören und Training neu denken.

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Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:25: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von deinem Welpen-Trainer Podcast.

00:00:29: Schön, dass du dabei bist!

00:00:30: Und auch ein hallo an dich Eva Bülkenholz.

00:00:32: Hallo

00:00:33: André!

00:00:34: Wie geht's dir heute?

00:00:34: Ganz gut, und dir?

00:00:36: Auch gut, um mal ... doch, doch...

00:00:38: Dann können wir ihn direkt loslegen.

00:00:39: Mit einem spannenden Thema, wie ich finde heute?

00:00:41: Genau

00:00:42: und zwar weniger Training ist manchmal mehr!

00:00:46: Und warum ist das so?

00:00:48: Wir sprechen ja immer von Hundetraining und wie kann ich das Ganze aufbauen?

00:00:53: und was gibt es da für Übungen?

00:00:55: und man sollte ja so viel mit dem Hund trainieren usw.

00:00:58: Und wir sollten vielleicht erstmal damit anfangen eine Definition mal zu geben, was wir damit meinen.

00:01:04: also was ist das Thema Training beim Hund?

00:01:07: für dich

00:01:08: Training bedeutet, aktiv Übungen mit seinem Hund zu machen für mich.

00:01:13: Also wirklich was vom Hund zu wollen und dem Hund etwas abzuverlangen permanent.

00:01:20: Und für dich?

00:01:20: Was wäre das zum Beispiel?

00:01:22: Ja ich bin auf einem Spaziergang, ich trainiere Leinführigkeit, ich treiniere Rückruf, ich trainiere Zuhause irgendwelche Tricks.

00:01:27: Ich will die ganze Zeit was von meinem Hund.

00:01:30: Ja genau also für mich bedeutet es ein Verhalten aufzubauen, was mir hinterher im Alltag hilft.

00:01:37: Also sind ja, klar, Leinführigkeit oder auch dass der unter Übersitzen bleibt.

00:01:40: Diese klassischen Konditionierungen häufig haben ihre Berechtigung ganz klar aber ich bin der absoluten Meinung das dieses Thema oder dieses Ding, das es immer nur im Training geht veraltet ist.

00:01:56: Ja sondern was ist wichtiger?

00:01:59: Oder was ist für uns auch wichtig wo legen wir sehr gerne den Fokus drauf?

00:02:02: auf das Thema Beziehung Weil ein Hund, das einzige Tier ist was dich als Menschen als kompletten Sozialpartner sieht.

00:02:11: Dementsprechend ist es möglich eine Beziehung zu seinem Hund zu haben und noch wichtiger ist es dann natürlich finde ich sich darüber Gedanken zu machen oder verschiedene Dinge zu verstehen wie ein Hund tickt und wie ich bestmöglich auch kommuniziere.

00:02:29: Und das ist für mich der Unterschied zu Training.

00:02:32: Wenn ich die Leute frage, also gerade so vor zehn Jahren oder so, wenn die bei mir in die Hundeschule kommen.

00:02:37: Ja was sind so deine Erwartungshaltung?

00:02:38: Dass du jetzt hier in der Hundeschulle bist dann ist wann das immer die gleiche Antwort dieses Sitzplatz bei Fuß, Landführigkeit und so weiter.

00:02:46: Das richtig?

00:02:46: den Eindruck habe ich auch ganz typische Aussagen sind ja auch grade bei Verhaltenses Auffälligkeiten oder Problemgeschichten, dass die Leute sagen so ich trainiere jeden Tag und wir machen doch so viel.

00:02:57: Und ich übe ständig und trotzdem ist das Ergebnis gar nicht das was die hundebesitzer sich dann vorstellen oder wo sie eigentlich mit ihrem Hund hin wollen?

00:03:07: Die Hunde werden nervöser die Kommandos wären teilweise noch unserer sauberer und der Frust steigt an bei den Hundebesitzern, aber das eigentliche Problem liegt nicht daran dass die zu wenig trainieren sondern ganz im Gegenteil.

00:03:22: Zu viel teilweise.

00:03:23: Den Fokus an komplett falsche Stellen legen und sich dann wundern weil natürlich kannst du sagen so boah ich habe jetzt hier ein Verhalten super trainiert Ja, aber was ist denn wenn es dann um Ablenkung geht?

00:03:33: Was ist denn, wenn's um eine Situation geht die für den Hund gerade wirklich wichtig ist und in der Regel gibt's da die Grenzen.

00:03:39: Und ich glaube auch deswegen viel wichtiger sich auf das Thema Beziehung zu konzentrieren und darzulernen und aktiv zu sein einfach auf dem Grund weil mein Hund damit glücklicher ist stressfreier und Ich am Ende auch.

00:03:54: ja und ich bin ja immer ein großer Freund davon eine win-win Situation zu haben.

00:03:57: Das heißt mein Hund hat etwas davon nämlich Entspanntes Leben, viel Freiheit muss keine Verantwortung übernehmen.

00:04:04: Und ich hab auch ein entspanntes Leben und kann das Leben mit Hund

00:04:07: genießen.".

00:04:20: Wie würdest du das denn so einordnen?

00:04:22: Also dass du jetzt sagst wieviel Prozent der Zeit die Du mit deinem Hund verbringst also gehen wir mal von vierundzwanzig Stunden aus.

00:04:29: Wieviele Prozent der zeit aktiv trainieren.

00:04:34: Wie ich das mache oder wie man das machen sollte ja Es hängt natürlich stark davon ab, was kann mein Hund schon oder was ist mir persönlich überhaupt wichtig im Zusammenhang mit meinem Hund?

00:04:46: Das würde ich mir überlegen und das hat sich zum Beispiel auch stark gewandelt bei mir.

00:04:50: Früher habe ich meinen Hunden damals alles beigebracht und ganz viel trainiert und gemacht.

00:04:56: heute ist es gar nicht mehr der Fall so stark

00:04:59: Sondern worauf legst du den Fokus?

00:05:00: also was ist dir so wichtig?

00:05:02: Mir ist wichtig, dass mein Hund sich bei mir wohl fühlt.

00:05:05: Dass mein Hund mir vertraut das ich verlässlich bin und dass Ich die Entscheidungen treffe.

00:05:11: ja das heißt es geht als.

00:05:13: ich finde auch diesen.

00:05:14: ich mag diesen unterschied von Training, Erziehung und Beziehung.

00:05:19: Bei Beziehungen haben wir ja schon gesprochen.

00:05:21: Und Erziehungen ist eigentlich das, wo wir halt nicht dem Hundkommandos beibringen, sondern wo wir dem Hund klarmachen, dass wir Entscheidungsträger sind.

00:05:28: Da reden wir von Akzeptanz und von Grenzensätzen.

00:05:33: Das finde ich was, was in diesem Trainings-Kontext auch häufig so ein bisschen untergeht?

00:05:38: Ja total!

00:05:41: Man muss verstehen ... dass wir können gleich mal über diese maßnahmen sprechen.

00:05:45: also was bedeutet jetzt bco wie kann ich an der beziehung arbeiten?

00:05:47: man muss verstehen das diese dinge einfach so viel effektiver sind und so viel mehr ausmachen was die lebensqualität von mensch und hund angeht als es eigentliche training.

00:05:57: ja das heißt das train ist auch wichtig ist gut aber das macht am ende macht das ein klein prozent satz aus.

00:06:02: Und dementsprechend könnt ihr jetzt ja mal durchgehen vielleicht, was die Leute oft falsch machen und zwar intuitiv, wenn sie ein Hund bekommen.

00:06:11: Und wie man das ganz anders gestalten kann?

00:06:13: Häufig ist es ja so, dass, wenn Menschen einen Hund bekommen, dass sie möchten, dass's ihm gut geht und ihm das bestmögliche Leben bieten wollen ... Dazu gehört natürlich auch, dass er das beste Köpfchen bekommt.

00:06:23: Die beste Leine!

00:06:24: Die beste Ausbildung und möglichst ganz viel Liebe.

00:06:30: Und da ist halt immer so die Frage, wie nah ist das an der Realität eines Hundes?

00:06:36: Wie nah ist es an der realität eines Menschen.

00:06:40: Weil wir ja schon dazu neigen, gerade erst so eine Besitzer dazu neigend den Hund sehr stark zu vermenschlichen und ihn zu behandeln wie ein besten Kumpel oder wie ein Kind statt wie ein Hund.

00:06:54: Ja!

00:06:55: Die Leute machen das nicht bewusst falsch... sondern lassen sich da einfach von Emotionen leiten.

00:06:59: Das Thema Hund ist stark mit Emotion verbunden, das ist auch eben die Schwierigkeit am Ende.

00:07:06: aber was wir alle gemeinsam haben ist dass wir unsere Hunde lieben und dass wir ja wollen, dass den gut geht.

00:07:12: und da haben wir eben aber oft genau das Problem, dass das Mindset der Leute komplett in eine andere Richtung geht weil sie glauben wenn Sie Liebe äußern oder werden und das Verwöhnenprogramm dadurch ziehen, dass es irgendwie gut ankommt bei ihren Hunden näher.

00:07:28: Und dass das automatisch dafür sorgt, dass der Hund auch ihnen zugewandt ist und alle das macht was sie ihnen möchte?

00:07:33: Genau.

00:07:34: Interessant ist so für den Hund aber Nähe ist total wichtig.

00:07:38: Auch in der Beziehung wir reden ja jetzt wirklich hier mal über Beziehungen da ist näher ein ganz großes Thema in der Regel aber nie unser Problem.

00:07:44: Das Problem ist einfach wenn die Rollenverteilung komplett durcheinander gerät.

00:07:48: und wenn man sich jetzt mal vorstellt du bekommst jetzt einen Hund aus dem Tierschutz oder einen Welpen nach Hause Wenn man sich mal überlegt wie sich in der Regel Menschen verhalten und wenn man aber mal dagegen stellt, wie sich jetzt ein erwachsener Hund der schon im Haushalt ist dem gegenüber verhalten wird.

00:08:04: Wie sieht das aus?

00:08:06: Gestern noch erlebte ich habe den Vite gerade zu besucht als Urlaubsbetreuung bzw.

00:08:12: gerade als Besuch einfach bei mir zu Hause und der findet für meine Hunde gar nicht statt.

00:08:17: also da ist keine Party, da ist kein.

00:08:19: hey herzlich willkommen.

00:08:20: darf ich dir mal alles zeigen?

00:08:21: guck mal hier das ist mein Futternapfer.

00:08:23: aber wenn du willst kannst auch was davon haben.

00:08:25: sondern da ist halt direkt so kommst du hier rein drehst du auf wirst du entweder ignoriert oder wenn du mir zu nahe kommst wirst Du sogar korrigiert weil ich habe hier grade mein safe space.

00:08:34: du kommst in meinen Raum du kommest in meine Familie du hast dich anzupassen.

00:08:39: Genau, ist generell erst mal alles verboten.

00:08:41: Und da achten die drauf und das ist denen auch wichtig.

00:08:44: Auch den Hunden untereinander.

00:08:46: Die große Problematik liegt darin, das zu verstehen.

00:08:50: Wir versuchen oft den Hünden unsere Verhaltensweisung von Menschen überzustülpen.

00:08:57: Und andersrum wird es viel mehr Sinn machen.

00:09:00: Ja?

00:09:00: Und wir sind ja auch als Menschen dazu locker in der Lage.

00:09:03: aber du kannst den Menschen, den Hundebesitzern diese Information geben.

00:09:09: Es ist trotzdem nicht gesagt, dass sich dadurch was verändert.

00:09:11: Weil wir ganz häufig eben intuitiv und emotional gesteuert sind ja?

00:09:15: Und das heißt wenn ich den Leuten sage hey ignoriert auch deinen Hund mal oder fallt ich mal so und so wie gehen da gleich durch Dann haben diese oft dabei ein schlechtes Gewissen weil sie denken dass die irgendwas machen Wo der Hund sie nicht mehr gut findet oder so und das Gegenteil wäre der Fall.

00:09:28: aber das steckt so tief in Den Köpfen der Menschen dass es glaube ich im Hunde Alltag mit das wichtigste Thema ist, dass die Leute verstehen wie Hunde ticken.

00:09:39: Voll!

00:09:40: Und es ist ja nun mal so, dass wir in der menschlichen Kommunikation und in den jüdischen Kommunikations zwar miteinander kommunizieren können aber Hunde untereinander komplett konträr zu dem Kommunizieren wie Menschen untereinanders machen.

00:09:54: also wenn wir Menschen nicht zueinander sind dann ist es auch häufig so dass das Echo was wir von anderen Menschen bekommen nett ist.

00:10:00: Also wir kommunizieren freundlich, bekommen eine freundliche Antwort.

00:10:02: meistens nicht immer aber Wir sind nett zu Menschen die sind net zu uns.

00:10:07: und bei Hunden ist es oft so dass es da nicht über diese Freundlichkeit und Liebes- und Nettigkeitsschiene geht sondern das hunde ja hauptsächlich aggressiv kommuniziert und er in diesem nein Schema sind.

00:10:19: Und wir menschen sind dazu geprägt.

00:10:20: sie sagen Ja du sollst dieses machen und tu doch bitte vielleicht das für mich und hunde untereinander kommunizierend halt eher auf dieser Nein Ebene also auch diesen.

00:10:27: lasst das Dann ist in Ordnung.

00:10:29: Macht das nicht, dann sind wir aber gut miteinander.

00:10:31: und das ist komplett unterschiedlich zu dem wie wir Menschen untereinander kommunizieren.

00:10:36: Und wir können natürlich nicht erwarten von einem Hund dass er sich der menschlichen Kommunikation anpasst und dass er auf dieses Wir sind immer nett zum Hund auch mit Nettigkeit reagiert weil er Kognitiv dazu in der Lage ist sich so anzupassen.

00:10:49: Aber andersrum geht das halt schon, also wir können schon so kommunizieren wie Hundes untereinander machen.

00:10:54: aber wie du gerade schon gesagt hast Das ist halt das was Menschen unfassbar schwierig verhält weil es nicht immer dem naturell entspricht und weil ja auch Aggressionen in unserer Gesellschaft nachvollziehbarerweise Nicht gerne gesehen ist und er Verpönt und verteufelt ist was auch richtig so ist.

00:11:11: untereinandermenschlich gesehen

00:11:13: Ja dass schon.

00:11:14: aber Wir können zum Beispiel mal darüber gehen, dass wir vielleicht finden sich jetzt auch gerade einige, die das hören, finden sich da wieder.

00:11:20: Dass die Leute dann oft sagen, drinnen habe ich gar kein Problem zu Hause und der Hund ist total aufmerksam, der ist immer in meiner Nähe

00:11:28: usw.,

00:11:28: aber draußen zieht er an der Leine oder es leihen aggressiv oder kann nicht frei laufen weil nichts zurück kommt oder jagen geht oder was auch immer.

00:11:36: Ja also erstmal steht das natürlich ... würde ich das erst mal in Frage stellen bei Hunden, die draußen Themen haben.

00:11:43: Dass drin wirklich alles in Ordnung ist.

00:11:45: Oft liegt da der Schlüssel der ganzen Geschichte?

00:11:47: Ja, oft wird drin Verhalten gezeigt dass auch Mitursache für das Verhalten draußen ist was wir Menschen aber gar nicht wahrnehmen oder was uns drinnen halt einfach nicht stört weil da auch keiner guckt.

00:12:00: Der Hund hat ein Bild von übrigens von jedem der mit im Haushalt lebt.

00:12:05: Und das kann auch völlig unterschiedlich sein, wie oft hört man das?

00:12:07: Das kennt die meisten Leute ja auch, dass sich der Hund bei dem Mann komplett anders verhält als bei der Frau zum Beispiel.

00:12:15: Womit hängt das zusammen?

00:12:16: und da geht es eben um Beziehung.

00:12:18: und wenn ein Hund zu dir nach Hause kommt dann beobachtet er erstmal.

00:12:21: Er schaut ganz genau wer hat hier was zu sagen, was ist hier okay oder nicht okay usw.

00:12:27: Danach wird er sich dementsprechend verhalten.

00:12:30: Und eines ist, wir verstehen wie sollte dieses Bild aussehen.

00:12:34: Was dein Hund von dir hat.

00:12:35: und im Prinzip müssen wir einfach wissen dass es total sinnvoll ist wenn wir uns da hündisch verhalten und relativ schnell von Anfang an auch dafür sorgen das es Regeln und Grenzen gibt oder dass der Hund nicht der Nabel der Welt ist die ganze Zeit und permanente Aufmerksamkeit zur Verfügung hatten ich das nachlaufen immer zulasse und eigentlich im Prinzip alles das mache was mein Hund von mir möchte, weil ich ja ein so netter Mensch bin.

00:13:01: Für meinen Hund hat das Folgen.

00:13:03: die folgen sind sehr negativ.

00:13:05: wir haben ganz häufig Hunde die in ihrer Rolle die sie sich dann geben, weil sie keinen finden der diesen Job hier übernimmt.

00:13:11: Und dann ist ein Hund als Raubtier einfach so veranlagt, als Rudeltier dann selber Verantwortung überleben zu müssen dass wir Hunder haben, die total überfordert sind und die dann eben auch krasse Verhaltensweisen sein und vor allen Dingen die täglich eine ganze Menge an Stress bekommen was natürlich total ungesund und total ungut für den Hund ist.

00:13:31: Der Mensch will aber etwas Positives.

00:13:33: Der Menschen will das dem Hund jetzt gut geht oder gerade auch so beliebt so Hunde aus dem Tier Wenn die kommen, die hatten es schlecht vorher.

00:13:39: Jetzt sollen sie's gut haben?

00:13:40: Ja bin ich der gleichen Meinung.

00:13:42: aber was ist denn für diesen Hund?

00:13:43: jetzt sollst du es gut haben?

00:13:45: Es ist dann gut wenn dieser Hund merkt hier ist jemand ja der weiß wo es lang geht er kann mich führen Der kann Entscheidungen treffen dem kann nicht vertrauen Und das kriege ich nicht hin, indem mich dem Hund den ganzen Tag einfach alles das Gebe was er haben möchte.

00:13:59: Weil wenn ich mir dann die Hunde untereinander anschaue sind das die, die einfach mal gar nichts zu melden haben.

00:14:04: Genau!

00:14:04: Hunde sind keine Pipelklieser und wir Menschen aber oft schon... Das heißt es geht nicht darum permanent jedes Bedürfnis vom Hund zu befriedigen um ihn damit glücklichzumachen sondern es geht vor allen Dingen darum Entscheidungsträger zu werden Hund auch als solcher Warzt wahrgenommen zu werden.

00:14:21: Also, dass der Hund wirklich checkt okay du kannst das und es sind dann keine Pseudo-Entscheidungen wie zum Beispiel ich hab ja dem Hund gesagt er darf jetzt auf die Couch nachdem er dann fünf Stunden davor gesessen hat und mich angebettelt hat sondern das sind halt wirklich wichtige Entscheidungen über Ressourcen, Überraum und auch über Verhalten des Hundes die getroffen werden müssen durch den Menschen.

00:14:41: Ja Man kann das, und das ist eigentlich das Schöne mit einem sehr guten Gewissen machen.

00:14:46: Ich hab manchmal das Gefühl, dass es oft um das Thema geht so emotionale Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, deiner eigenen Bedürfenessens.

00:14:53: Das tut gut!

00:14:54: Es fühlt sich irgendwie richtig an.

00:14:57: Aber das ist nicht weit genug gedacht.

00:14:59: Und das schließt sich aber auch nicht aus.

00:15:01: Nur ich muss verstehen, dass ich Verantwortung für dieses Tier habe... ...und dass ich die auch nehmen sollte.

00:15:07: Und dass ich da das auch so richtig einstelle, dass mein Hund weiß wo er steht nämlich unter mir Und dass es nicht schlimmer ist.

00:15:13: Ja, nein!

00:15:15: Das wird immer so negativ gesehen, aber das ist blitzend.

00:15:17: Ich find's eher tischutzrelevant fast schon wenn ich Hunde sehe die maßlos in eine Verantwortung getrieben werden ohne dass die Leute das großartig mitkriegen und dann entstehen Probleme.

00:15:27: Dann entsteht, dass der Hund nur noch alleine ist und dann entsteh'n auch manchmal Situationen wo der Hund im Tierheim landet.

00:15:33: So schlimm sich das gerade ahneut weil jetzt irgendwie nicht mehr geht.

00:15:35: Und das hängt in der Regel fast immer damit zusammen.

00:15:38: Da muss man sich als Mensch klar machen.

00:15:41: würde sich jetzt so ein Hund fallen.

00:15:42: Das können wir gleich mal thematisieren und dann sollte man es auch genau so halten, gerade am Anfang.

00:15:48: Wenn das alles einmal eingestellt ist und geregelt ist, ja?

00:15:51: Dann sind viele Sachen gar nicht mehr so wichtig aber im Anfang da zählt's.

00:15:54: Welches Bild hat mein Hund von

00:15:56: mir?".

00:16:08: Diese Grenzenlosigkeit die viele Hunde erfahren führt häufig auch dazu dass Hunde Faltensweisen an den Tag legen, die dann auch dazu führen, dass sie im Tierheim landen.

00:16:18: Du hast es grade schon mal angeschnitten Ganz oft sitzen Hunde in Tierheimen, und das können auch Lobbys oder Golden Retriever sein.

00:16:26: Die plötzlich Verhaltensweisen zeigen wie Ressourcen verteidigen nach Menschen schnappen.

00:16:33: Und das passiert aber oft nur weil diese Hunde keine Erziehung genossen oder keine Reglementierung genossen haben die ihnen klar macht dass solche verhaltensweise nicht geduldet werden.

00:16:43: sondern ganz oft ist es so dass der Hund Nehmen wir jetzt mal das Beispiel, der hat einen Knochen oder der hat Futter.

00:16:50: Dass er das erste Mal irgendwie was hat und das natürlicherweise mal austestet für sich zu beanspruchen und zu sagen so, oh nee, den Knochern will ich aber behalten oder das Geschirrtuch, was ich mir geklaut habe, will ich jetzt behalten?

00:17:01: Und der Mensch reagiert im ersten Impuls gerade wenn man wenig Hundeerfahrung hat ja erst einmal mit Rückzug und dieser Rückzug bestätigt den Hund dann in dem Verhalten, was er gezeigt hat.

00:17:11: Das heißt, der Hund denkt sich ah guck mal Ich heb mal meine Lefze, knurren den Menschen an und er lässt mich dann in Ruhe.

00:17:18: Und das zieht einen Rattenschwanz nach sich oft der dafür sorgt dass der Hund denkt er könnte immer wieder Dinge für sich beanspruchen die ihm aber eigentlich nicht zustehen.

00:17:29: Die Leute wundern sich dann oft wenn sie drinnen alles machen was der Hund immer will?

00:17:33: Ja und draußen wo es dann störend ist, weil andere Menschen oder Hunde oder was auch immer im Spiel ist.

00:17:38: Dass das nicht unangenehm finden und abstellen wollen und dann feststellen erst funktioniert er gar nicht.

00:17:44: Und dann aber auch feststellen zum Beispiel wenn sie zum Trainer gehen der ja auch erstmal ein komplett neutrales Bild für den Hund und der dann vielleicht zwei drei mal direkt klar macht ich regel das hier wie gut dass dann funktionieren kann so und das ist etwas da kannst du trainieren bist du schwarz wirds sage ich mal und das hat nichts großartig mit Training zu tun sondern dein Hund vertraut ihr einfach in den Momenten dann nicht.

00:18:04: Der überlässt dir nicht die Entscheidung, sondern regelt es selber und dementsprechend ist das da nur eine symptomatische Arbeit, die oft stattfindet.

00:18:12: Aber wir gehen nicht an das Kern des Problems eigentlich ran.

00:18:14: Und dass ... Das Kern des Probleme ist, dass das Bild was der Hund von seinen Menschen hat, einfach Falsches!

00:18:21: Okay.

00:18:22: Wie kann ich das verändern?

00:18:24: Gehen wir mal konkrete Situationen durch.

00:18:26: Was fällt dir da ein?

00:18:27: Verhalten zu Hause.

00:18:28: Ist erst einmal... Wir können davon Hunden lernen, wie würde sich jetzt ein anderer Hund verhalten?

00:18:32: Du hast es gerade schon gesagt.

00:18:33: Da werden Grenzen gesetzt.

00:18:35: der darf nicht direkt alles ja der wird doch mal korrigiert ohne dass da gebissen wird oder das irgendwie gewalttätig ist sondern einfach sofort klare Ansagen beanspruchen von Ressourcen vom Raum so fort und vor allen Dingen auch Aktives ignorieren.

00:18:50: Das ist das was die Hunde auch dann generell erst Mal machen.

00:18:53: So und wenn ich mich daran schon halte und das kann ich übrigens jederzeit ändern Natürlich ist es was anderes, wenn ich mein Hund jetzt schon vier Jahre habe und mich vier Jahre so verhalten habe.

00:19:03: Meinem Hund zu erklären das jetzt anders läuft ist anstrengend und schwierig funktioniert aber durchaus.

00:19:09: Und wenn meine Hunde noch ganz jung ist und ich das direkt theoretisch von Anfang an machen würde dann geht das natürlich schneller Ja und dann komme ich gleich dahin dass mein hund Mich als derjenige ansieht der Entscheidung treffen darf ja der sich durchsetzen kann Und der auch draußen Dinge regelt.

00:19:26: Wie gehen wir mit bestimmten Situationen um?

00:19:28: So, worum geht's?

00:19:29: Ignorieren.

00:19:30: Aktives ignorieren!

00:19:31: Keine Anschauen, keine Anfassen selbst körpersprachlich mal nicht da rein drehen.

00:19:34: Wirklich immer so tun als wenn der Hund gar nicht da wäre.

00:19:37: Was dazu führt dass der Hund dann nach und nach sich wahrscheinlich mehr entspannen wird.

00:19:41: Kann man zum Thema Aufmerksamkeitsfordernis verhalten?

00:19:44: das ist ja wie eine Sucht zb auch die dann da schnell stattfindet Dass der Hund dauernd ankommt die er irgendwie das Spielzeug bringt gestreichelt werden will was auch immer.

00:19:52: Das ist auch Stress für deinen Hund der achtzehn bis zwanzig Stunden Ruhe am Tag braucht.

00:19:56: Die hat er ja gar nicht sobald du in der Nähe bist, weil er irgendwie das Gefühl hat, ihr müsst dich kontrollieren und dementsprechend ist das schon mal total wichtig.

00:20:02: ich zieh mich da zurück, ich mach mich ein bisschen rar Ja?

00:20:05: Und dann geht es los mit dass Ich Dinge für mich beanspruche.

00:20:08: Genau!

00:20:10: Also dieses Ignorieren sorgt ja auch dafür, dass ich Dinge für mich beanspruche.

00:20:13: Ich beansprache mich dann selber mal wieder für mich.

00:20:16: Dass der Hund es nicht schafft, mich zu steuern und nicht schafft dafür zu sorgen, dass sich ihn streicheln, nicht schaffe dafür zu sagen, dass er ihm Spaß hat.

00:20:24: Und das einfach wirklich konstant wegignoriere, sorgt schon dafür, dass sie sich selber gar nicht mehr den Raum dafür geben, auch mal für sich sein zu dürfen.

00:20:40: Sondern der Hund halt ... Der absolute Mittelpunkt des Lebens ist und das ist grundsätzlich was, was ja schön ist wenn es so ist aber für den Hund nicht immer gesund.

00:20:51: Wenn er denkt irgendwie die Welt dreht sich um ihn sondern die Welt darf sich auch weiterhin um dich als Menschen drehen.

00:20:57: Ja und das muss ich ehemalig verstehen.

00:21:01: Ich glaube, das ist die größte Herausforderung auch für uns als Hundetrainer.

00:21:04: Dass der Kunde der Hunderhalter innerlich versteht okay wenn ich meinen Hund liebe und wenn ich das Beste für mein Hund will Dann muss ich von der Lage sein, meinen Hund zu verstehen und mich dementsprechend zu verhalten.

00:21:15: Auch wenn meine Emotionen vielleicht mir manchmal was anderes sagen.

00:21:17: Aber dein Hund ist so... Und das ist ja wieder auch eine krasse Sache neben dem Thema Sozialpartner ...so feinfühlig dass er merkt ob du es gerade ernst meinst oder nicht.

00:21:26: Wenn du es nur spielst und irgendwie versuchst dann kann es sogar sein, dass sich bestimmte Themen gerade nochmal ein bisschen verschlechtern weil der Hund dann noch mal tiefer da reingeht.

00:21:34: Ja aber das muss ich erst einmal verstehen.

00:21:35: damit mit gutem Gewissen in völliger Klarheit meinem Hund das Vorleben was er braucht und in eine Situation reinbringe, wo er nicht der Verantwortungsträger ist.

00:21:45: Sondern nämlich ich!

00:21:46: Ja?

00:21:47: Und dann kann ich da hinkommen dass eben auch bei krassen Reizsituationen ja das es realistisch wird soll was locker zu kontrollieren und ich eigentlich gar keine Leine mehr brauche.

00:21:57: Da möchte ich ja hin.

00:21:58: auch für meinen Hund möchte ich dahin.

00:22:01: Komm ich daran aber nicht vorbei?

00:22:03: Ja, es muss auf jeden Fall authentisch sein.

00:22:05: Du musst das selber wollen und wenn du diesen Schiff nicht hinkriegst dann ist oft auch manchmal so dass der Leidensdruck vielleicht gar nicht hoch genug ist um da irgendwie was anzupassen.

00:22:14: Aber wenn du das einmal hinbekommst dass du dein Mindset anpasst Dass du die Einstellung deinem Hund gegenüber anpasste Das ist auch schon häufig ein Gamechanger und dann kommst du fast automatisch ein großes Stück weiter.

00:22:27: Ja, da gibt es schnelle Erfolge.

00:22:29: aber man muss auch sagen das braucht manchmal seine Zeit.

00:22:31: ja nur weil ich mal drei Tage den Hut ignoriert hat wird sie jetzt nicht komplett alles verändern sondern das ist ein Mindset eine Lebensart, eine Lebensweise dass sich verstehe was braucht mein Hund und dass ich dem das gebe.

00:22:41: und wenn das über einen gewissen Zeitraum funktioniert und ich dann auch anfange durch Sachen durchzusetzen weißt Du?

00:22:46: Wenn dein Hund nicht im Körbchen bleiben kann?

00:22:50: Ja, also begrenzt.

00:22:51: Nicht jetzt mit irgendwelchen Kommando aus dem Sitz oder Platz!

00:22:53: Also räumlich ist es begrenzend wenn ein Hund nicht scharf drinnen ohne großartige Ablenkung in diesem Köppchen mal drei Minuten zu bleiben.

00:22:59: Da musst du dir doch nicht darüber Gedanken machen, wie du jetzt draußen das Thema Leinführigkeit oder auch Eskalationen bei Hundebegegnungen oder sowas da in den Griff bekommst?

00:23:10: Dann bist du nämlich mailenweit davon entfernt!

00:23:12: Ja und aber diese Zusammenhänge erstmal zu erkennen ist ja super wichtig.

00:23:16: also dass das Verhalten was drin stattfindet ganz viel mit dem was draußen zu tun hat zusammen hängt.

00:23:22: Das es auch häufig war's was unser Job als Hundetrainer ja oft da aufzuklären und zu sagen, wir können nicht oben in der Eskalationsleiter anfangen.

00:23:30: Also da wo es für dich jetzt gerade wirklich brennt und am schwierigsten ist wenn du es nicht mal schaffst kleinigkeiten durchzusetzen.

00:23:37: Und da arbeiten wir ja auch um den Menschen zu schulen und auch um erste Punkte quasi beim Hund zu sammeln mit sogenannten Stellvertreterkonflikten.

00:23:45: Das heißt wir suchen uns bewusst Situationen in denen Dinge oder Raum für uns beanspruchen können, um das wirklich zu

00:23:55: üben.

00:23:55: Da hinzukommen, dass der Hund uns auch später mal in anderen Situationen ernst nimmt?

00:23:59: Ganz genau.

00:24:00: und das Wichtigste bei dieser ganzen Geschichte ist, dass er Mensch lernt wie Hunde kommunizieren.

00:24:05: Damit der Mensch versteht was der Unterschied zwischen Erlernt im Verhalten... Das heißt ich habe hier einen keine Ahnung eine Frikadelle oder irgendwas, was mein Hund so total gerne hat.

00:24:16: Will das für mich beanspruchen?

00:24:17: Und was macht meinen Hund?

00:24:18: Ich leg das vielleicht auf den Boden und der geht jetzt da nicht dran.

00:24:21: Dann heißt es nicht dass das Akzeptanz ist.

00:24:23: Was soll denn oft verwechseln?

00:24:24: Sondern jetzt muss ich mal den Hund beobachten!

00:24:26: Was teilt er mir mit?

00:24:27: Und das ganz häufig so, dass sich der Hund dann ganz brav dahinsetzen dich anschaut.

00:24:31: Das macht er aber nicht, weil der so viel Akzeptanz zeigt.

00:24:33: Sondern das macht er, weil er gelernt hat ... Okay, ich komm nicht direkt da dran!

00:24:36: Der will erst mal von mir sehen und dann spulen die oft ihr ganz Programm ab

00:24:40: usw.,

00:24:41: ja?

00:24:41: Und Akzeptanzen, da geht es um Beschwichtigungssignale, um Demutsverhalten.

00:24:47: Da sieht mein Hund beeindruckt aus was übrigens doch oftmals verwechselt wird von Leuten dass der Hund jetzt Angst hat, was totaler Blödsinn ist sondern ein ganz normales Hundeverhalten, eine ganz normale Kommunikation.

00:24:57: Wo ich aber verstehe, okay.

00:24:59: Ich hab jetzt hier meinen Job gemacht.

00:25:00: Ich habe mich durchgesetzt erst mal bei kleinen Sachen und kann das dann weiter steigern dahin, dass sich einfach ein entspanntes Verhältnis zu meinem Hund habe und meinem Hund geht's gut!

00:25:13: Und irgendwann brauch ich auch nicht mehr viel machen.

00:25:14: Am Anfang kostet das vielleicht noch ganz viel Kraft und Energie, und ganz viel Aufwand bis mein Hund meine Entscheidung akzeptiert und lernt, dass ich mich doch durchsetzen kann.

00:25:24: Das ist am Anfang schwierig gerade wenn es vorher in der Schieflage war.

00:25:28: Ist es oft ein Prozess, der auch eine Weile dauert.

00:25:30: aber irgendwann, wir nennen das ja immer gerne dieses Akzeptanzkonto also wenn du quasi dir ne große Akzeptanz bei deinem Hund aufgebaut hast, ist es auch irgendwann total einfach in so Alltagssituationen durchzukommen.

00:25:42: der Hund genau weiß, ne, ne.

00:25:44: Der lässt mir gar keinen Raum, dass ich da jetzt noch mal irgendwas entfange.

00:25:47: Das steht

00:25:47: gar nicht zur Diskussion und das wird dann oft mit... Weil

00:25:50: man klar ist?

00:25:51: Ja, ja genau!

00:25:52: Und das wird aber oft dann so, du bist streng oder dass das so ins Negative gezogen wird.

00:25:58: So, und das ist einfach Blödsinn.

00:25:59: So und ich sage ganz gleich sag jetzt die krasse Sache wer sein Hund liebt der übernimmt diese Verantwortung.

00:26:04: Und er macht auch mal Dinge, die vielleicht nicht gerade ihn selber emotional befriedigen sondern macht das für seinen Hund und das begrenzt auch dein Job als Trainer auf dem Platz weil du kannst so viel trainieren und machen und tun wenn der Hundehalter sich zu Hause weiterhin so verhält oder in jedem Moment so verhellt.

00:26:23: Und dann aber zum Beispiel auch dein emotional wird, weil es so anstrengend ist und weil er gefustet ist oder der Mensch.

00:26:29: So das ist einfach nicht in Ordnung und das ist doch nicht fair für deinen Hund.

00:26:33: Ja deswegen gibt ihm das was er braucht und verstehe erst mal dass was er braucht und das is auch ein Schwerpunkt den wir immer weiter auch in unseren Hundeschulen oder in dem was wir online machen usw.

00:26:42: legen um da hinzukommen dass wir die Möglichkeit haben realistisch da hinzukommen, dass ich jede Situation kontrollieren kann.

00:26:51: Und nicht

00:26:52: auf Kosten meines Hundes?

00:26:53: Ja, weg von Dressur und vom Training im Sinne von ... Ich dressiere meinem Hund irgendwelche Verhaltensweisen an, hinzu.

00:27:01: Mein Hund passt sich mit seinem Verhalten an meine Erwartungen an.

00:27:04: Ganz genau!

00:27:06: Wenn du jetzt das hörst und sagst, okay krass, das könnte vielleicht so bei mir der Fall sein, dann beschäftige dich mal damit.

00:27:13: Du musst gar nichts erst einmal ändern.

00:27:14: Du kannst doch erstmal nur beobachten Beobachten und spiegeln, wie verhältst du dich denn so deinem Hund gegenüber?

00:27:19: Was gibt es so für Situationen am Tag.

00:27:21: Und da wirst du wahrscheinlich überrascht sein.

00:27:23: Dann kann ich dir einfach nur sagen... Damit sind wir auch im Ende.

00:27:27: Es ist jederzeit möglich zu verändern.

00:27:28: Du tust deinen Hunden gefallen und du tust dir eingefallen.

00:27:31: Deswegen ein großer Appell.

00:27:33: Leute lasst euch das mal durch den Kopf gehen.

00:27:36: Wir hören uns in zwei Wochen wieder mit einem neuen Thema und wir würden uns natürlich freuen wenn ihr dann auch wieder mit am Start bist.

00:27:43: Tschüss

00:27:49: Der Weltentrainer Podcast ist eine Produktion der Medium-Mails

00:27:53: GmbH

00:27:54: in Zusammenarbeit mit Seven One Audio.

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